|
Unsere Filme W |
|
|
|
Was nicht passt, wird passend gemacht D, 2002 Regie: Peter Thorwarth. Makabre Komödie vom Bau, die durch (Ruhrpott-)Pointen, authentische Dialoge, markante Figurenzeichnung und flüssigen Erzählstil besticht. Wer den Erfolgs-Kurzfilm zweier unserer Open-Air-Festivals kennt, weiss, welche zwerchfellerschütternde, schwarze Komödie über die ersten Schritte eines Architekturstudenten am Bau auf ihn zukommt.
|
|
|
Wahnsinnig verliebt Die Kunststudentin Angélique (Audrey Tautou) ist wahnsinnig in den Herzchirurgen Loïc (Samuel le Bihan) verliebt. Mit Liebesbriefen, Rosen, Geschenken und einem zuckersüßen strahlenden Lächeln zeigt sie ihm stets aufs Neue ihre Liebe. Das Problem ist nur, dass Loïc noch mit Rachel (Isabelle Carré) verheiratet ist, und die ist noch dazu schwanger. Doch Angélique hört nicht auf, an ein Happy End zwischen ihr und Loïc zu glauben, denn was bliebe ihr noch, wenn sie keine Hoffnung mehr hätte. Also steckt sie eine Enttäuschung nach der anderen weg und kämpft und kämpft und kämpft. Doch in ihrem Liebesrausch hat Angélique nicht bedacht, dass Loïc das Ganze vielleicht ein wenig anders sieht... |
![]() |
Wallace &
Gromit unter Schafen
Animationsfilm, Großbritannien 1995, Nick Park,
30 Minuten, Farbe, FSK: ab 6, Altersempfehlung ab 8 |
|
|
War
photographer Schweiz 2001, Dokumentarfilm, 96 min, Regie: Christian Frei. James
Nachtwey gilt als der beste und meistbeschäftigte Kriegsfotograf
unserer Zeit. In seinen mehrfach ausgezeichneten Bildern hält der schüchterne
Einzelgänger das Elend und die Grausamkeiten des Lebens fest. Die
Hoffnung, dass Bilder die Welt verändern und Kriege beenden können, lässt
ihn seinen gefährlichen Job seit mittlerweile 20 Jahren durchstehen...
Was das Herz begehrt USA 2003, Regie: Nancy Myers.
mit Jack Nicholson, Diane Keaton, Keanu Reeves, Frances MacDormand; 128
min., Harry Sanborn (Nicholson) ist der ewige Junggeselle, der grundsätzlich nur mit Frauen unter 30 ausgeht. Mit seiner neuesten Flamme Marin (Peet) will er ein romantisches Wochenende im Strandhaus ihrer Mutter auf Long Island verbringen � doch plötzliche Schmerzen in der Brust torpedieren Harrys Plan. Marins Mutter Erica Barry (Keaton), eine erfolgreiche, geschiedene Theaterautorin, ist alles andere als begeistert, als sie Harry gesund pflegen soll. Aber als die beiden allein sind, staunt Harry nicht schlecht: Erstmals fühlt er sich zu einer Frau hingezogen, die altersmäßig zu ihm passt. Und obwohl Erica Harry zunächst vehement abgelehnt hat, entdeckt auch sie die Liebe neu. Das Techtelmechtel der beiden bleibt allerdings nicht ungestört, denn auch Harrys charmanter, jugendlicher Arzt Julian Mercer (Reeves) macht Erica den Hof.
Was Mädchen
wollen Was nützt die Liebe in Gedanken Thriller DARSTELLER: Daniel Brühl, August Diehl, Anna Maria Mühe, Thure Lindhardt, Jana Pallaske, u.a. REGIE: Achim von Borries, Deutschland 2002 FILMLÄNGE: 89 Minuten HOMEPAGE: www.liebe-in-gedanken.de
Gibt es ihn wirklich, den höchsten Punkt im Leben? Günther (August Diehl) und
Paul (Daniel Brühl) sind davon überzeugt: Sie wollen leben, in vollen Zügen und
ohne Kompromisse - und gleiches verlangen sie von der Liebe. Gemeinsam mit
Günthers Schwester Hilde (Anna Maria Mühe) verbringen sie das Wochenende in
einem Sommerhaus auf dem Land. Paul ist fasziniert von dem Mädchen und verliebt sich in sie. Und zunächst sieht es so aus, als ob Pauls Gefühle erwidert
ALS VORFILM: TRUE
Genre: Drama So ergreifend, dass in Neuseeland sogar hartgesottene Maori-Krieger Rotz und Wasser heulten Wilde Bienen Tschechien 2002, 94 min, Regie: Bohdan Slama; In einem entlegenen tschechischen Dorf, weit entfernt vom Rest der Welt und seinen Revolutionen, pendelt das Leben zwischen der Arbeit und dem Gang in die Kneipe. Das Ereignis des Jahres ist der Feuerwehrball. Kaja, der Sohn des selbsternannten Dorfphilosophen, ist ein schüchterner und einfacher Holzfäller, der ein Auge auf Bozka geworfen hat, das Mädchen, das im Dorfkiosk arbeitet. Leider hat die etwas mit Lada, dem Dorfdandy und Michael Jackson-Imitator. Selbstverständlich kann Kaja sich mit ihm nicht messen. Dann trifft sein Bruder unerwartet im Dorf ein und der Feuerwehrball beginnt. Ein heiter-ironischer Film über das Landleben in einem mährischen Dorf. Liebevoll beobachtet, manchmal grotesk, sehr berührend erzählt er von den einfachen Menschen, ihren Träumen und geheimen Sehnsüchte - in der Tradition der tschechischen Nouvelle Vague. Denn wer muss nicht bei Feuerwehrball an den gleichnamigem Film von dem Tschechen Milos Forman denken, der an die cineastischen Ursprünge des berühmten Regisseurs erinnert sowie an seine frühere Nähe zum Cinéma Vérité. Wie unaussprechlich wertvoll Humor ist, wie schmal die Grenze zwischen Verzweiflung und Glückseligkeit sein kann und was das Leben lebenswert macht, all das zeigt dieser Film. Und nicht zuletzt, warum Kino Kino ist und unverzichtbar. Wilbur Dänemark 2002, Dänem/GB 2002, Regie: Lone Scherfig („Italienisch für Anfänger"). 106 min., Eine sanft-schwarze Komödie im schottischen Milieu. Wilbur ist ein netter Kerl - er bringt sich jedesmal um, doch ruft er vorher seinen Bruder Harnour an, damit er gerettet wird. Harbour ist Buchhändler, kümmert sich selbstlos um den Bruder und geht nach und nach mit der schüchternen Alice ein Verhältnis ein. Ihre Tochter Alice mag wie alle den eigensinnigen Wilbur. Lachen zieht in den Buchladen ein, aber dann ändert sich alles, als der unerschütterlich scheinende Harbour plötzlich krank wird. Aber wie auch sonst in diesem wunderbaren Film zeigt sich, dass alle menschlichen Unzulänglichkeiten durch die Größe des Herzens mit einem weinenden und einem lachenden Auge angenommen werden können. Die wilden Kerle D 2003, 93 min, ab 6 Jahre Alles ist gut, solange du wild bist! Der Schlachtruf der Wilden Kerle, einer lässig frechen Fußball-Bande, hallt über den Teufelstopf. Der Bolzplatz ist das Revier der sechs- bis zehnjährigen Jungs, hier sind sie die beste Fußballmannschaft der Welt! Ihr Anführer ist Leon, der
Slalomdribbler. Sein großer Bruder Marlon, Leons bester Freund Fabi, der kleine
Raban, die Brüder Juli und Joschka und der Bomber Maxi machen das Dreamteam perfekt.
Wie werde ich
ihn los in 10 Tagen
Wie Feuer und
Flamme Deutschland
2001, Darsteller: Anne Bertheau, Antonio Wannek, Tim Sander Regie: Connie Walther Drehbuch: Natja Brunckhorst
FSK: ab 12 Länge: 94 Min. Prädikat: besonders wertvoll Genre: Drama.1982. Schauplatz der Geschichte ist das zweigeteilte Berlin. Nele (Anna Bertheau) ist 17. Zusammen mit ihrem Vater, der einst aus der DDR geflohen ist, wohnt sie in einer lockeren WG im Westen der Stadt. Als die Großmutter stirbt, geht Nele zur Beerdigung. Das erste Mal in ihrem Leben sieht sie die andere Seite des "Eisernen Vorhangs". Dort lernt sie Captain (Antonio Wannek) kennen, einen jungen Punk, der in einer Band spielt und gegen den Staat rebelliert. Die beiden fangen sofort "Feuer". Doch welche Chance hat eine Teenagerliebe in der geteilten Stadt? Captains Eltern können Nele nicht leiden, seine Clique ist misstrauisch gegenüber der West-Tussi und Neles beste Freundin hält ihre große Liebe für ein Hirngespinst. Doch der gefährlichste Feind der beiden ist die Stasi, denn diese hat Captains Clique als Staatsfeind ins Visier genommen. Nach einer Razzia wird Nele aus der DDR ausgewiesen und Captain verhaftet. Es scheint, dass es für die beiden keine Chance gibt, sich jemals wieder zu sehen. Doch Nele gibt nicht auf, sie setzt alles daran, heimlich in die DDR zurückzukehren und ihre große Liebe zu retten... |
|
Wilbur Dänem/GB 2002, Regie: Lone Scherfig („Italienisch für Anfänger"). 106 min., Eine sanft-schwarze Komödie im schottischen Milieu. Wilbur ist ein netter Kerl - er bringt sich jedesmal um, doch ruft er vorher seinen Bruder Harnour an, damit er gerettet wird. Harbour ist Buchhändler, kümmert sich selbstlos um den Bruder und geht nach und nach mit der schüchternen Alice ein Verhältnis ein. Ihre Tochter Alice mag wie alle den eigensinnigen Wilbur. Lachen zieht in den Buchladen ein, aber dann ändert sich alles, als der unerschütterlich scheinende Harbour plötzlich krank wird. Aber wie auch sonst in diesem wunderbaren Film zeigt sich, dass alle menschlichen Unzulänglichkeiten durch die Größe des Herzens mit einem weinenden und einem lachenden Auge angenommen werden können. |
|
|
|
Wir
Drama, D 2002, Regie: Martin Gypkens, FSK ab 12 Jahren/Prädikat: besonders wertvoll,
105 Min. Einen Sommer lang wird das Leben eines Freundeskreises erzählt. Zehn Menschen, Mitte Zwanzig, sind auf der Suche nach dem richtigen Job, dem richtigen Studienfach und natürlich auf der Suche nach Liebe.
Florian zieht von Aachen nach Berlin. Einen Sommer lang wird das Leben
eines Freundeskreises im heutigen Berlin erzählt. Zehn Menschen, Mitte
Zwanzig, müssen Entscheidungen treffen. Sie stammen aus der gut
bürgerlichen Mittelschicht, haben Abitur gemacht und alle
Möglichkeiten stehen ihnen offen. Sie sind auf der Suche nach den
richtigen Lebensentwürfen, nach dem richtigen Job, dem richtigen
Studienfach und natürlich auf der Suche nach Liebe. Doch überfordert
von der Freiheit, von dem Über- angebot an Möglichkeiten, flüchten
sie sich in die Beliebigkeit von Beziehungen, in den Kon- sum von
Drogen, Medien und Menschen. Sie proben die Flucht nach vorne, indem sie
ihre Verletzlichkeit hinter schnoddrigen Zynismen zu verbergen suchen.
Oder sie ziehen sich zurück in die eigenen vier Wände, in Tagträume
auf der Suche nach dem inneren Gleichgewicht. Sie stehen sich selbst im
Weg und merken dabei nicht, das einer unter ihnen die Kontrolle
verliert. Wir müssen zusammenhalten 2001. Die tragikomische, schweijakische Geschichte eines Helden wider Willen. 1941 in einer tschechischen Kleinstadt. Das Leben eines kinderlosen Ehepaares nimmt einen gänzlich unerwarteten Verlauf, als es eine jungen jüdischen Flüchtling versteckt. Bizarr anrührend wird das Leben im Aberwitz von Kollaboration und Feigheit, Anstand und Schlitzohrigkeit, Angst und unverhohlenem Heldentum beschrieben. 2001 für den besten OSCAR als bester ausländischer Film nominiert. |
|
|
Wolfzeit D/Ö/FR 2003 Regie: Michael Haneke, mit Isabelle Huppert, Patrice Chéreau, Béatrice Dalle, 113 Minuten. Nach der KLAVIERSPIELERIN ein neuer künstlerischer Triumph von Michael Haneke und seiner Lieblingsschauspielerin Isabelle Huppert.Als Anne und ihre Familie in ihrem Ferienhaus ankommen, finden sie Fremde darin vor. Diese Konfrontation ist nur der Beginn eines schmerzlichen Lernprozesses: Nichts ist mehr, wie es war.Was als
Familiengeschichte beginnt, entwickelt sich zur kollektiven Tragödie.
Aber es ist auch eine Legende, also die Geschichte eines Opfers und,
vielleicht, die Geschichte eines Heiligen.Haneke erzählt eine
Apokalypse, die so realistisch und unspektakulär wie eindringlich ist.
Eine Herausforderung! PRESSESTIMMEN:
Wolken Dokumentarfilm der belgischen
Regisseurin Marion Hänsel, die in Auszügen aus eigenen Briefen über
die Beziehung zu ihrem Sohn philosophiert. Dazu schwelgt sie in
Aufnahmen von Wolken. Es sind Bilder von grimmigen grauen Ungeheuern und
weichen weißen Schäfchen. Sie geben zeitgleich Zeugnis von Kraft,
Tristesse und Schönheit der Natur. D
2003, Regie: Sönke Wortmann, 118 min., Sommer 1954: In einer kleinen Bergarbeitersiedlung in Essen sieht der elfjährige Matthias Lubanski mit seiner Mutter und seinen Geschwistern voller Hoffnung und Sorge der Rückkehr seines Vaters aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entgegen. Christa Lubanski hat sich und ihre Kinder unter großen Entbehrungen durch Krieg und Nachkriegsjahre gebracht. In einer Mischung aus dramatischen Momenten aus dem Leben der Familie Lubanski in Essen und packenden, detailgenauen Szenen aus einem Fußballspiel, das Geschichte gemacht hat, erzählt Das Wunder von Bern vom Schicksal der Kriegsheimkehrer in den gar nicht so braven fünfziger Jahren - und von einem Ereignis, das die noch junge Bundesrepublik nicht nur sportlich in einen neuen Zustand versetzte. Wutprobe |