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Unsere Filme R |
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Rad der Zeit Wir hatten im Grunde das „Privileg“, dass wir ihm ganz nahe rücken durften. Er lachte und nickte uns zu. Er gab uns das Gefühl, dass wir das ohne Scheu tun können. Und insofern hatten wir am Ende des Films ein fast physisches Verhältnis zu ihm. Die Kamera war fast einer der ihm assistierenden Mönche. (Werner Herzog) Raumpatrouille Orion D 1966, Ein Raumschiff mit Bügeleisen, Jogurtbechern und Unterwasser-Disco: Ein nostalgisches Science-Fiction-Erlebnis."Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen schon Wirklichkeit sein. Hier ein Märchen von übermorgen." Mit diesen Worten begann 1966 die deutsche Science-Fiction-Serie "Raumpatrouille Orion". Sieben Folgen lang verfolgten über 40 Prozent der deutschen Fernsehzuschauer gespannt die Weltraumabenteuer um Commander Allister McLane und seine Orion-Crew. "Raumpatrouille Orion" schrieb noch in einer anderen Hinsicht Fernsehgeschichte. Die deutsche Mannschaft erkundete als erste den Weltraum, lange vor James T. Kirk und der Enterprise oder den Star-Warriors Luke Skywal-ker und Han Solo. Erst drei Jahre später holte die Wirklichkeit die Orion ein: 1969 landete der Amerikaner Neil Armstrong auf dem Mond. Das Reich und die Herrlichkeit USA 2000. Regie: Michael Winterbottom. 90 min. Beeindruckender, düsterer, symbolträchtiger Western. Sierra Nevada 1867. Ein harter Winter. Dillon ist Herrscher des kleinen Minenstädtchen Kingdom Come. Eines Tages kommen die tbc-kranke, mittellose Elena (Nastassja Kinski) und ihre Tochter Hope in die unwirtliche winterliche Stadt. Längst vergraben geglaubte menschliche Tragödien vermengen sich mit neuen, zarten Gefühlen. Dillon ist Hopes Vater. Als junger Einwanderer hatte er sich seinen Reichtum durch den Verkauf von Frau und Tochter an einen einsamen Trapper verdient. Er setzt nun Himmel und Hölle in Bewegung , um der schwer kranken Frau und seiner nichtsahnenden Tochter ein gutes Leben zu gewährleisten. Doch obwohl bei all seinen Bemühungen wieder die alte Liebe zwischen ihm und Elena zu spüren ist, soll es ihm nicht vergönnt sein, weiteres Unglück zu verhindern. „... eine große Geschichte visuell erzählt .. aber vom Gestus her mit äußerster Zurückhaltung. Ein Kammerspiel entfaltet sich, ein Kammerspiel unter kaltem, weitem Himmel." (tagesspiegel) |
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Die Reise nach Kafiristan Deutschland, Schweiz, Frankreich
2001, Darsteller: Jeanette Hain, Nina Petri Regie: Fosco Dubini, Donatello Dubini
FSK: ab 12 Länge: 100 Min.In einer abenteuerlichen Autofahrt reisen Annemarie Schwarzenbach (Jeanette Hain) und Ella Maillart (Nina Petri) im Jahre 1939 von Genf über die Türkei und Persien nach Afghanistan. Dabei tauchen die beiden Frauen zum Zweck der inneren Selbstfindung in die mystisch geheimnisvollen Kulturen des Orients ein. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wird ihrer Reise jedoch ein jähes Ende bereitet... |
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Reservoir dogs USA 1991, 99 min.,Sechs Gangster
(u.a. Tim Roth, Harvey Keitel, Michael Madsen, Steve Buscemi), die sich
nur unter ihren farbigen Codename kennen, sollen ein Juweliergeschäft
überfallen. Das läuft jedoch schrecklich schief und ein paar Ganoven
bezhlen den Einsatz gar mit ihrem Leben, da sich unter ihnen auch ein
Verräter befindet. Die Überlebenden treffen sich in einem leeren
Lagerhaus um die Situation zu klären. Sie kommen aber zu keinem
Ergebnis. Nicht einmal ein gefolterter Polizist kann ihnen weiterhelfen,
weshalb sie sich gegenseitig verdächtigen und sich anschließend
umbringen. Nur den tatsächlichen Bösewicht verdächtigt zunächst
niemand...
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Riekes Wildpferd Norwegen 1994. Ab 6 J. Empfehlung ab 8 J. 86 min. Im Gewitterregen erkennt die 12-jährige Rieke ein Wildpferd im Hof ihrer Eltern. Rieke beschließt dem Tier zu helfen, doch weder die Eltern noch ihre Klassenkameraden glauben ihr, dass es noch Wildpferde gibt. Nach einigen Schwierigkeiten findet Rieke in Mona eine Verbündete. |
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Der Ring des
Buddha
Deutschland2000 FSK: 1292 Min. Regie: Jochen Breitenstein Darsteller: Birendra Bir Bikram Sha Dev, Dalai Lama, Martin Maria Abram, Dr. Toni Hagen, Auch mit 83 Jahren hat Toni Hagen nichts von seinem Elan, seiner Tatkraft und seiner Begeisterung für das Königreich im Himalaya verloren. Er selbst kehrt zurück, um seinen alten Freund, den Buddhistischen Mönch Chogye Trinchen Rimpoche, auf seiner letzten Reise zu begleiten. Tonis linke Hand schmückt ein mysteriöser Ring mit dem Symbol des tibetischen Vajra- Donnerkeils. Vor 40 Jahren wurde ihm dieser Ring als Dank für seinen aufopfernden Einsatz bei der Rettung Tibetischer Flüchtlinge überreicht. Der Rimpoche wurde zum Freund. Aber Hagen kommt zu spät. Der alte Mönch und sein Gefolge haben das Kloster in Bodnath bereits verlassen. Ihr Ziel ist unbekannt. Ring Die engagierte Reporterin Rachel Keller (Naomi Watts) recherchiert gerade den plötzlichen Tod von vier Jugendlichen. Die Schüler hatten sich gemeinsam einen Videofilm angeschaut und waren exakt eine Woche später auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Rachel sichtet die ominöse Kassette und erhält kurz darauf einen Anruf, in dem ihr eine weibliche Stimme in sieben Tagen den Tod prophezeit. Rachel glaubt zunächst an einen üblen Scherz. Doch zahlreiche Ereignisse sprechen dafür, dass sie einem überirdischen Fluch auf der Spur ist... |
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Rio
Bravo Ritter aus Leidenschaft USA 2001. Regie: Brian Helgeland. 132 min. Nur Männer des Adels dürfen an den Lanzenduellen der Ritterturniere teilnehmen. William, den Sohn eines armen Dachdeckers gibt sich als Sir Ulrich von Lichtenstein aus und hat bald die begeisterten Massen auf seiner Seite. Wäre da nicht der verschlagene Count Aldemar, der den scheinbar Unbesiegbaren ausschalten will... Gelungene, schwungvolle und moderne Ritterfilmversion. |
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Rivers and Tides BRD 2000, R: Thomas Riedelsheimer, 90 min. Der Münchner Dokumentarfilmer hat den Künstler Andy Golds-worthy vier Jahre lang bei seinen Arbeiten begleitet. Goldsworthy ist weltbekannt für seine faszinierenden Kunstwerke, die er aus Naturmateria-lien herstellt, mit Blumen, Muscheln, Steinen, Eis, Blättern, Zweigen u.a. „Es gibt Momente von außergewöhnlicher Schönheit, wenn ein Werk plötzlich ... geschieht ... lebendig wird ... das sind die Momente, für die ich lebe." (A.G.) |
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Road to perdition USA 2001, Regie Sam Mendes, Mit Tom Hanks, Jude Law, Paul Newman, 116 min. Wer hätte gedacht, dass sich hinter der Fassade des liebevollen Vaters Michael Sullivan (Tom Hanks) in Wahrheit ein skrupelloser Mafiakiller verbirgt. Der 12-jährige Michael, Jr. (Tyler Hoechlin) fällt jedenfalls aus allen Wolken, als er seinen Vater zufällig bei einem seiner blutigen Aufträge beobachtet. Zeit, das Gesehene emotional zu verarbeiten, bleibt ihm allerdings nicht. Denn schon bald sollen Profikiller den Augenzeugen und seine Familie zum Schweigen bringen. Seine Mutter und sein jüngerer Bruder sind die ersten Opfer. Kurzentschlossen fliehen die beiden Michaels anschließend vor den Mafiakillern. Auf ihrer Fahrt schmieden sie grausame Rachepläne. Dabei kommen sich die beiden langsam näher...
Nach seinem großartigen Regiedebüt "American Beauty", entführt
uns Sam Mendes diesmal ins korrupte Chicago der 30er Jahre. In atmosphärisch
starken Bildern vermag der britische Theaterregisseur eine fesselnde
Geschichte zu erzählen, die irgendwo zwischen familiärem
Beziehungsdrama und knallhartem Mafia-Thriller angesiedelt ist. Neben
den beiden Hauptakteuren, glänzt vor allem Jude Law in seinem Part als
kaltblütiger Killer, der auf die flüchtigen Sullivans angesetzt wird.
Ebenso gibt es ein Wiedersehen mit Paul Newman in der Rolle des väterlichen
aber eiskalten Mafia-Bosses John Rooney. Der Rachefeldzug eines Vaters,
der nichts mehr zu verlieren hat - außer der Zukunft seines Sohnes -
ist sinister und bedrohlich inszeniert und top besetzt. Schon deshalb
lohnt ein Kinobesuch.
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Roger & Me USA 1989, Regie: Michael Moore, 90 min, Ein aus subjektiver Perspektive pointiert formulierter und mit bissigem Humor gestalteter Dokumentarfilm über die Situation der amerikanischen Autostadt Flint im Bundesstaat Michigan, die nach Massenentlassungen durch den Automobilkonzern General Motors in den 80er Jahren am Rande des Zusammenbruchs steht. Keine chronologisch exakte Rekonstruktion der Ereignisse, sondern eine schwarze ideologiekritische Sozialsatire über Ungerechtigkeiten im amerikanischen Wirtschaftssystem. O.m.d.U.
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Ronja Räubertochter Originaltitel: Ronja Rövardotter, Schweden/ Norwegen, 1984, Regie: Tage Danielsson, Drehbuch: Astrid Lindgren, nach ihrer gleichnamigen Erzählung, BJF/KJF-Empfehlung: ab 10 Jahren, FSK: ab 6 (besonders wertvoll)Länge: 126 Minuten, "Eine der schönsten Lindgren-Verfilmungen! Ein Zauberwald, wie man ihn noch nicht gesehen hat - und eine Eltern-Kinder-Geschichte aus Räuberkreisen, in denen sich alle wiederfinden können: die auf ewig verfeindeten Familien; die Bälger, die immer genau das tun, was sie nicht tun sollen; die jähzornigen Väter, dummstolz und dickschädelig und die Äpfel, die nicht weit vom Stamm fallen. Sowohl ein pädagogisches Meisterstück vom Lernen durch Hineinfallen wie auch ein fabelhaftes Märchenabenteuer." (Münchner Abendzeitung vom 28.6.85)
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Rosenstrasse Deutschland 2003, Regie: Margarethe von Trotta, mit Katja Riemann und Maria Schrader, 136 min. Die New Yorkerin Ruth Weinstein hat soeben ihren Ehemann beerdigt. In ihrem Schmerz besinnt sie sich auf ihre jüdisch-orthodoxe Religion und ordnet für die ganze Familie 30 Tage Trauer an. Überdies lehnt sie die Heirat ihrer Tochter Hannah mit dem Südamerikaner Luis ab. Das stößt bei Hannah auf völliges Unverständnis. Um den Grund für das Verhalten ihrer Mutter, die nie über ihre Vergangenheit ein Wort verloren hat, herauszubekommen, begibt sich Hannah auf Spurensuche nach Berlin. Dort setzt sie sich mit der 90-jährigen Lena Fischer in Verbindung, die endlich die Mauer des Schweigens bricht ... Als junge Frau hatte Lena Fischer die kleine Ruth in der Berliner Rosenstraße angetroffen. Dort versammelten sich im Jahre 1943 Hunderte von Frauen, um gegen den Abtransport ihrer jüdischen Männer, die dort in dem zum Gefängnis umfunktionierten jüdischen Versorgungsamt festgehalten wurden, zu demonstrieren. Lena sucht hier nach ihrem Mann Fabian und Ruth nach ihrer Mutter. Nach einem verzweifelten Kampf mit den nationalsozialistischen Behörden, bei dem auch Lenas Bruder Arthur, ein verwundeter Wehrmachtsoffizier, aktiv wird, geschieht tatsächlich das Unglaubliche. Die Tore des Gefängnisses öffnen sich, und wie viele andere Frauen auch kann Lena ihren geliebten Mann tatsächlich wieder in die Arme schließen. Ruths Mutter aber bleibt verschwunden, und so nimmt Lena die Kleine auf und rettet ihr damit in den Wirren der letzten Kriegsjahre das Leben ..
Das rote Eichhörnchen Spanien 1993. Regie: Julio Medem, 108 min, ab 16 J. Der Rockstar Jota will gerade Selbstmord begehen. Da wird er Zeuge eines Motorradunfalls. Er rettet die Fahrerin, die in der Folge an Amnesie leidet. Gemeinsam fahren die beiden auf einen Campingplatz, wo sie ungestört zu sich selbst finden wollen. Doch beide werden von der Vergangenheit eingeholt. Wie immer verwebt Medem, dessen neuester Film „Lucia und der Sex" am 5.9. bei uns startet, Wirklichkeit und Traum in kunstvoll poetischen Bildern. Mehrere Handlungsstränge werden wie in „Die Liebenden des Polarkreises" zusammengefügt und wieder getrennt. Gepaart mit der starken Kameraarbeit entsteht eine kunstvoll verwobene Geschichte. |
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Roter Drache USA 2002, Darsteller: Ralph Fiennes, Anthony Hopkins, Edward Norton, Philip Seymour Hoffman, Harvey Keitel, Regie: Brett Ratner ; FSK: ab 16 Länge: 123 Min.Plakatmotiv (USA) - Klicken für große Version Vor einigen Jahren wäre FBI-Agent Will Graham (Edward Norton) beinahe dem Kannibalen Dr. Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) zum Opfer gefallen. Nur mit allerletzter Kraft konnte er den intellektuellen Psychopathen damals hinter Schloss und Riegel bringen. Kurz drauf quittierte Graham den Dienst. Doch jetzt ist sein Fachwissen wieder gefragt. Ein neuer Serienkiller versetzt das Land in Angst und Schrecken. Graham lässt sich reaktivieren und beginnt mit den Ermittlungen. Um den Fall zu lösen, braucht er allerdings die mentale Unterstützung seines einstigen Widersachers...
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Die Rückkehr Russland 2003, Andrej Swjaginzew, Regisseur,
106 min. Langinhalt (Der) Ruhm meines Vaters Im ersten Teil der Verfilmung der Kindheitserinnerungen von Marcel Pagnol stehen die idyllischen Ferien im Hochland der Provence im Mittelpunkt, wo Marcel die Geheimnisse der Natur kennenlernt. Liebevoll inszeniert, von zartem Humor getragen und wunderschön fotographiert.Mit Depardieu |