Unsere Filme P

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Palermo flüstert

D/It 2001, 90 min, Regie: Wolf Gaudlitz, Sizilien als steinernes Symbol mafiöser Verstrickungen: So erscheint Palermo dem deutschen Filmemacher Wolf Gaudlitz. Er erzählt die Geschichte der Stadt aus der Sicht von Mimmo, der als Junge einen Mafiamord sah und auf Befehl seines kriminellen Vaters in die Berge verbannt wurde. 17 Jahre später, nach Vaters Tod, kehrt Mimmo nach Palermo zurück, wandert durch die Straßen und hält Zwiesprache mit lebenden und toten Freunden. Doch auch diese Rahmenhandlung ist eigentlich nur ein Traum: Die Mafia hat Mimmo längst ausfindig gemacht und umbringen lassen. Wie in seiner Film-Collage „Taxi Lisboa" vermengt Gaudlitz sein Stadt-Porträt mit fragmentarischen Lebensläufen und philosophischen Exkursen über Tod und Verbannung. So entsteht ein poetisches Puzzle, das sich erst im Kopf des Betrachters zu einem Ganzen fügt.

Paule und Julia

Genre: Drama; Farbe, Deutschland, 2002; Laufzeit Kino: 83 Minuten, FSK 12; Der 15jährige Paule führt ein wildes Leben auf Berlins Straßen. Mit dem erst 12jährigen Arnel, der von seiner Rückkehr in die bosnische Heimat träumt, stiehlt er in Kaufhäusern und teuren Einkaufsmeilen.

Alles ändert sich, als Paule Julia beraubt und sich in sie verliebt. Er stellt ihr nach, bringt der 18jährigen die geklauten Sachen wieder und gibt vor, älter zu sein. Bald ist das wohlbehütete Mädchen ebenso stark angezogen vom rotzigen Charme des Jungen und seiner aufregenden Welt.

Als aber Arnel von seinem Cousin gefoltert und schwer verletzt wird, erkennt sie, wie fremd und gefährlich diese Welt ist. Auch Paule gerät immer tiefer in den Konflikt zwischen seinem alten Leben und dem, was er sich mit Julia erträumt.

Er kämpft dagegen an, aber am Ende wird dieser Konflikt in die Katastrophe führen. 

Peter Pan : 
Neue Abenteuer in Nimmerland

Um seinem großen Erzfeind Peter Pan endgültig eines auszuwischen, plant der grimmige Käpt`n Hook, die kleine Wendy nach Nimmerland zu entführen. Der Pirat mit der Hakenhand hat allerdings nicht bedacht, dass Wendy mittlerweile erwachsen geworden ist. Also schnappt er sich fälschlicherweise deren Tochter Jane. Die wollte nie so recht an die Nimmerland-Geschichten ihrer Mutter glauben und ist daher äußerst verblüfft, als sie plötzlich Käpt`n Hook, Peter Pan und den verlorenen Jungen gegenüber steht. Obwohl Jane den grünen Lausebengel, der für immer ein Kind bleiben will, schnell in ihr Herz schließt, will sie doch alsbald wieder nach Hause. Dazu muss sie in Nimmerland aber noch einige spannende Abenteuer bestehen...

Pettersson und Findus

Zeichentrickfilm um die Abenteuer des mürrisch wirkenden, erfindungsreichen Petterson und seines Katers Findus. Für die ganz Kleinen, ab 0 Jahre.

ganz Kleinen, ab 0 Jahre.

Der Pianist

Deutschland, Polen, Frankreich 2002), 145 min. Der begnadete jüdische Pianist Wladiyslaw Szpilman (Adrien Brody) sitzt gerade bei Radioaufzeichnungen, als deutsche Truppen 1939 in Warschau einmarschieren. Nur wenige Wochen später wird er gemeinsam mit seiner Familie und allen anderen Juden der Stadt in einen abgetrennten Bezirk gesperrt. Dort bekommen sie den perfiden Antisemitismus der deutschen Soldaten tödlich zu spüren. Aber auch von jüdischen Polizisten, die sich dadurch die Gunst der Nazis erhoffen, werden sie gepeinigt. Während der Rest seiner Familie in ein Konzentrationslager abtransportiert wird, gelingt Szpilman mit Hilfe des Untergrunds die Flucht aus dem Ghetto. Doch sein erbitterter Überlebenskampf fängt damit erst an...
"Das wunderbare Überleben" lautet der Titel der Autobiografie, auf der "Der Pianist" beruht. Mit erstaunlicher Distanz schilderte Wladiyslaw Szpilman bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges seine Erlebnisse. Es ist ein Bericht über gute und böse Polen, gute und böse Deutsche und über gute und böse Juden. Ein erschütterndes Zeitdokument und keine Anklage. Auf gleiche Weise verfilmte Roman Polanski die literarische Vorlage. Während sich der Titelheld wahrlich auf wundersame Weise retten kann, wird der Schrecken im Warschauer Ghetto mit an die Nieren gehender, nüchterner Brutalität erzählt. Steven Spielberg gönnte seinem Publikum in "Schindlers Liste" noch kleinere Atempausen, etwa wenn bei einer kaltblütigen Exekution die Waffe versagt, Polanski ist da wesentlich gnadenloser. Außer dem Titelheld wird hier niemand geschont. Doch spurlos gehen die makaberen Ereignisse auch an Szpilman nicht vorüber. Grandios hierbei die Leistung von Adrien Brody, der in der Hauptrolle einen Mann zeigt, der seelisch wie körperlich verfällt. Am Ende ist er nur noch ein ausgemergeltes Skelett, das vom puren Überlebenskampf getrieben wird. Es wird deutlich, dass der gebürtige Pole Polanski, der als Kind das Krakauer Ghetto überlebte und seine Mutter in Auschwitz verlor, sein ganzes Herzblut in diesen von Besetzung bis Ausstattung höchst beeindruckenden Film investierte. Wladiyslaw Szpilman starb am 6. Juli 2000 im Alter von 88 Jahren in Warschau. Seine filmische Biografie wurde 2002 in Cannes mit der Goldenen Palme prämiert.

 

 

 


Pieces of April

USA 2003, Komödie, 80 min., ab 6 J. Regie: Peter Hedges; April Burns (Katie Holmes) steht schon seit geraumer Zeit mit ihrer Mutter Joy (Patricia Clarkson) auf Kriegsfuß. Sie galt immer als das schwarze Schaf der Familie und war deswegen mit ihrem Freund Bobby (Derek Luke) in ein Apartment an der Lower East Side gezogen - weit weg von Zuhause. Dennoch hat sie sich dazu hinreißen lassen, ihre Familie zum Truthahnessen anlässlich des Erntedankfestes einzuladen, was sie allerdings - kaum dass sie die Einladung ausgesprochen hat - auch schon wieder bereute. Doch nun ist es soweit, und während ihre komplette Familie im Auto sitzt und auf dem Weg zu ihr ist, hat April mit immer neuen Problemen zu kämpfen: Denn als wäre es nicht schon schwierig genug, ein Festessen für sieben Personen zu zaubern, muss April auch noch feststellen, dass ihr Herd, den sie bisher eher als Vitrine denn als Kochgelegenheit benutzt hat, gar nicht funktioniert. Während sie nun von einer Tür zur nächsten geht und die Nachbarn anfleht, ihr doch bitte ihren Ofen zur Verfügung zu stellen, lernt sie auf ihrer Odyssee durch das Treppenhaus eine ganze Reihe sonderbarer, aber auch liebenswürdiger Menschen kennen.
Währenddessen bahnen sich ihre Eltern Joy und Jim (Oliver Platt), ihre Geschwister Beth (Alison Pill) und Timmy (John Gallagher, Jr.) und Oma Dottie (Alice Drummond) in der Familienkutsche unaufhaltsam ihren Weg nach New York. Dabei tragen sie zusammen, was April in ihrem Leben alles falsch gemacht hat, und lassen kaum ein gutes Haar an ihr, sodass man sich fragt, warum sie die Einladung überhaupt angenommen haben. Aber es gibt einen Grund: Vielleicht ist es die letzte Gelegenheit, sich zu versöhnen...

 

Pinocchio

Italien, USA 2002, Darsteller: Roberto Benigni, Regieund Drehbuch: Roberto Benigni  FSK: ab 0 J. Länge: 111 Min. Genre: Kinderfilm, Komödie. Nichts wünscht sich der arme Schreiner Geppetto (Carlo Giuffrè) sehnlicher, als einen Sohn. Aus einem wunderschönen Pinienscheit schnitzt er sich daher den Hampelmann Pinocchio (Roberto Benigni). Doch die Puppe, die durch ein Wunder zum Leben erwacht, hat von Beginn an nichts als Flausen im Kopf. Sehr zum Leidwesen ihres handwerklichen Vaters. Anstatt zur Schule, geht Pinocchio lieber in den Zirkus. Anstatt sein Geld redlich zu verdienen, zieht der Taugenichts lieber in die Welt hinaus und sucht das gelobte Faulenzerland. Pinocchio muss viele Abenteuer bestehen, bevor aus ihm ein ganz normaler, braver Junge wird...

Pippi Langstrumpf-Filme

PIPPI GEHT VON BORD: Nichts gegen das traute Heim, erst recht nicht, wenn es dort so zugeht wie in Pippi Langstrumpf’s weltbekannter Villa Kunterbunt. Aber Pippi hat es sich schon in Astrind Lindgren’s letztem Film aus Freundschaft zu Tommy und Annika verkniffen, mit ihrem Vater auf grosse Reise zu gehen.
Jetzt ist der Winter vorüber, und Pippi beschliesst, dass es mal wieder an der Zeit ist, neue atemberaubende Abenteuer zu bestehen.
Pippi muss gegen goldgierige Seeräuber kämpfen – und ihre Freunde Tommy und Annika sind natürlich mit von der Partie.

PIPPI IM TAKA-TUKA-LAND: Das ist ja gerade noch mal gutgegangen: Beinahe wäre Pippi mit ihrem Vater auf der "Hoppetosse" auf grosse Fahrt nach Taka-Tuka-Land gegangen. Doch die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren hatte ein Einsehen mit Pippis Freunden Tommy und Annika. Sie sorgt dafür, dass Pippi nicht mit ansehen kann, wie traurig die beiden beim Abschied sind, und wieder von Bord geht. Pippi beschliesst, erst nach dem Winter nach Taka-Tuka-Land zu fahren. Bis dahin gibt es auch zu Hause jede Menge Abenteuer zu bestehen. Und ihr listiger und lustiger Kampf gegen zwei Ganoven, die ihr Gold stehlen wollen, ist nur eins davon...

Auch der zweite Teil von "PIPPI LANGSTRUMPF" versprüht den selben Charme wie der Vorgänger. Kein Wunder, waren doch vor und auch hinter der Kamera das selbe Team versammelt. 

Plötzlich Prinzessin

USA 2001. Regie: Gerry Marshall „Pretty woman", 131 min. Bloß nicht auffallen - das ist das Motto der schüchternen 16 Jahre alten Mia. Niemand, auch ihr geliebter Josh nicht, interessiert sich für sie. Doch alles ändert sich, als sie erfährt, dass sie eine echte Prinzessin ist! Ihre Großmutter (Julie Ancrews) reist eigens an, um aus ihr eine würdige Thronfolgerin zu machen. Mia denkt aber nicht im Traum daran, ihre Boots gegen Edel-Pumps auszutauschen. Charmant, witzig, frech und absolut bezaubernd. Ab 6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Poem

D2003 FSK: ab 6, 91 Min. Regie: Ralf Schmerberg Darsteller: Meret Becker, David Bennent, Klaus Maria Brandauer,  Jürgen Vogel, Hannelore Elsner, Anna Thalbach, Paul Celan und andere; Regisseur Ralf Schmerberg verfilmte 19 Gedichte deutschsprachiger Lyriker: Antonia Keinz: "Alles!"; Hermann Hesse: "Ich weiß von solchen..."; "Claire Goll: Auszug aus "Jedes Opfer tötet seinen Mörder (Arsenik)"; Ernst Jandl: "glauben und gestehen"; Heiner Müller: "Ich kann dir die Welt nicht zu Füßen legen"; Johann Wolfgang von Goethe: "Gesang der Geister über den Wassern"; Selma Meerbaum-Eisinger: "Der Sturm"; Mascha Kaléko: "Sozusagen grundlos vergnügt"; Ingeborg Bachmann: "Nach grauen Tagen""; Kurt Tucholsky: "Aus!""; Erich Kästner: "Kleines Solo"; Hans Arp: "Sophie"; Else Lasker-Schüler: "An den Ritter aus Gold"; Georg Trakl: "Das Morgenlied"; Heinrich Heine: "Der Schiffbrüchige"; Paul Celan: "Tenebrae"; Rainer Maria Rilke: "Siehe, ich wusste es sind"; Isabel Tuengerthal: "Der Falter"; Friedrich von Schiller: "; Ode an die Freude
Gedreht wurde am Strand von Rio, am Fuße des Himalaya, in Island, zu den Osterprozessionen in Spanien und auch in Berlin. 

Pollock

USA 2002, R: Ed Harris, 122 min. Biografie des amerikanischen Expressionisten und Action-Painters, der in den 40-er Jahren als der vielleicht erste Popstar der amerikanischen Kunstwelt zu Ruhm und Geltung kam. Zunächst wurde er als zwielichtiger Poet wahrgenommen, als Prolet, der einen außergewöhnlich aggressiven Malstil pflegte. Mit Hilfe der Malerin und späteren Ehefrau Lee Krasner konnte er seine Alkoholexzesse lindern und seine in ihm tobenden Kräfte kanalisieren. Als ihn die Bekanntschaft von Peggy Guggenheim auch die gesellschaftliche Anerkennung einbringt, wird es für ihn immer schwer, zu seiner eigenen Kunst zu finden.

Possession - Besessen

USA 2002, Darsteller:Gwyneth Paltrow, Regie: Neil LaBute  FSK: ab 12 Länge: 102 Min., Der Fund, den der amerikanische Stipendiat Roland Michell (Aaron Eckhart) in einer Londoner Bibliothek macht, könnte bahnbrechende Neuigkeiten über das Liebesleben des bekannten Dichters Randolph Henry Ash (Jeremy Northam) zu Tage fördern. Aus einem Buch aus dem Privatnachlass des Mitte des 19. Jahrhunderts lebenden Poeten, kommt dem Akademiker ein handgeschriebener Liebesbrief an eine nicht namentlich genannte Dame entgegen geflattert. Sollte der als streng monogam geltende Ash tatsächlich eine außereheliche Beziehung gehabt haben? Michell geht der Sache auf die Spur und stößt bei seinen Recherchen auf die lesbische Dichterin Christabel LaMotte (Jennifer Ehle). Ist ausgerechnet sie die angesprochene Herzensdame? Gemeinsam mit Dr. Maud Bailey (Gwyneth Paltrow), einer Großnichte LaMottes, jagt Michell dem verborgenen Geheimnis hinterher. Dadurch werden auch andere Wissenschaftler auf seinen Fund aufmerksam... 

Prop und Berta

Der kleine, pummelige Herr Prop hat es wirklich nicht leicht: Sein frisch geerbtes Haus ist eine Bruchbude, seine Nachbarin die gemeinste Hexe der Welt und eigentlich hat sich die ganze Stadt gegen ihn verschworen. Einzig die sprechende Kuh Berta ist stets auf seiner Seite und gibt ihm in brenzligen Situationen die nötige Rückendeckung. Diese hat er auch dringend nötig, denn die verschlagene Hexe bietet all ihr magisches Können auf, um den armen Herrn Prop so schnell wie möglich aus seinem neuen Haus zu vertreiben...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pulp fiction

USA 1994, Regie: Quentin Tarantino, 145 min., 1994 "revolutionierte" Filmemacher Quentin Tarantino mit seinem Meisterwerk "Pulp Fiction" das Filmgeschäft. Unumstritten, seine Art Filme zu drehen und die Thematik seiner Filme sind Geschmackssache. Dennoch erfreut sich Tarantino einer ungemein großen Fangemeinde, sein "Pulp Fiction" ist schon längst Kult. Der Film bietet einiges an Schauspielern, viele bekannte Gesichter, auch aus "Reservoir Dogs". Neben John Travolta (Face/Off), Samuel L. Jackson (Die Jury), Uma Thurman (Batman & Robin), Tim Roth (Reservoir Dogs), Bruce Willis (Die Hard) und Harvey Keitel (Reservoir Dogs) spielen Quentin Tarantino, Christopher Walken und Steve Buscemi in kurzen Nebenrollen mit.

 Zweiter Tag, morgens: Die verlodderte Gangsterbraut Honey Bunny und ihr Lover, der Junkie Pumpkin, sitzen in einem Fast-food-Restaurant und diskutieren ernsthaft: Was könnte gefährlicher sein: Der Überfall eines Schnapsladens oder der eines Diners, wie beispielsweise jenes, in dem sie sich gerade aufhalten?

Erster Tag: Die Profikiller Vincent und Jules führen eine angeregte Unterhaltung über Fast food, Fußmassagen und Fernsehserien, bevor sie routiniert einige Lebenslichter ausblasen, die dem Chef des Killerduos, Marsellus Wallace, einen Aktenkoffer gestohlen haben. Auf dem Rückweg erschießt Vincent aus Versehen eine Geisel und richtet eine blutige Sauerei an.

Ein Profi-Cleaner, "The Wolf", muß den blutbespritzten Wagen und die Kleidung der Quasselstrippen säubern. Am Abend erhält Vincent den Auftrag, Mia, die drogenabhängige Ehefrau des Bosses, auszuführen. Nach einem coolen Twist im Diner "Jackrabbit Slims" bringt Vincent Mia nach Hause, wo sie nach einer Überdosis ins Koma fällt. Nur eine überdimensional große Adrenalin-Spritze mitten ins Herz kann die Schöne wieder erwecken.

Zweiter Tag, später: Der Boxer Butch Coolidge wird von Marsellus geschmiert. Butch soll in der fünften Runde eines Kampfes k. o. gehen. Doch das Muskelpaket setzt einen Haufen Geld auf sich selbst, gewinnt den Kampf und plant, mit seiner Geliebten Fabian durchzubrennen.

Doch die goldene Uhr, schon seit Generationen in der Familie, liegt noch in seiner Wohnung, und er muß noch einmal zurück. Vincent, der ihn hier erwartet, wird von Butchs Kugeln durchsiebt.

Auf der Straße trifft Butch auf Marsellus, mit dem er sich eine wilde Verfolgungsjagd liefert, die in einer Pfandleihe endet. Hier fallen sie zwei verkorksten Südstaatlern in die Hände, die im Keller perversen sexuellen Lüsten frönen.

Zweiter Tag, morgens: Nach einer langen Nacht begeben sich Vincent und Jules zum Frühstücken in ein Restaurant. Hier treffen sie auf Honey Bunny und Pumpkins, die beschlossen haben, zur Abwechslung ein Restaurant zu überfallen.

Jules Entschluß ehrbar zu werden, wird durch das Gaunerpärchen auf eine schwere Probe gestellt ... 

Pünktchen und Anton

Antons (Max Felder) allein erziehende Mutter Elli (Meret Becker) ist krank. Leider ist sie sogar so stark an Bronchitis erkrankt, dass sie nicht mehr für das finanzielle Wohl der Familie sorgen kann. Das nimmt nun der zehnjährige Anton selbst in die Hand, indem er in einer Eisdiele jobbt. Zum Glück hat Anton eine Freundin wie Pünktchen (Elea Geissler), die ihn nicht nur aufmuntert, sondern auch tatkräftig beim Geldverdienen unterstützt...


Am 23. Februar 1999 wäre der Dichter und Satiriker Erich Kästner 100 Jahre alt geworden. Seine unverwechselbaren Kinderbücher sind unvergessen. Auch die Geschichte um Pünktchen, der frechen Göre aus reicher Familie und ihrem besten Freund Anton, zählt zu Kästners Klassikern. Über 45 Jahre nach der ersten Verfilmung hat sich mit Caroline Link ("Jenseits der Stille") eine der größten deutschen Regiehoffnungen nun an eine Neuverfilmung gesetzt. Dass die Handlung dabei in die Gegenwart versetzt wurde und Anton nicht mehr Streichhölzer und Schnürsenkel, sondern Eiskrem verkauft, schadet der zeitlosen Geschichte nicht. Schließlich stehen die Freundschaft der beiden Kinder und der unaufdringliche Appell an Vernunft und Humanität weiterhin im Vordergrund. Durch spritzig - heitere Dialoge und wohldosierte Emotionalität ein gelungener Auftakt ins Jubiläumsjahr des Schriftstellers.