Unsere Filme K

 

 

 

 

 

 

 

Kalender girls

GB 2003, Regie: Nigel Cole, 105 min., Ältere Damen, die Marmelade einkochen, sind nichts Besonderes. Frauen, die sich nackt für einen Kalender ablichten lassen ebenso wenig. Aber gestandene Frauen, die sich beim Marmelade einkochen nackt für einen Kalender ablichten lassen, und das alles für einen guten Zweck - das ist etwas Besonderes!

Chris und Annie sind, obwohl völlig unterschiedlichen Charakters, seit Jahren beste Freundinnen. Das beschauliche Leben der beiden Damen in Knapely, einer kleinen Stadt in Yorkshire, wird erschüttert, als Annies Ehemann plötzlich an Leukämie erkrankt und stirbt.

Als Chris, ein aktives Mitglied des lokalen Frauen-Vereins, die Idee hat, den alljährlichen Kalender des lokalen Women�s Institue zu produzieren, um damit Geld für das örtliche Krankenhaus zu sammeln, dass sich rührend um Annies Mann gekümmert hat, bringt dieser Kalender der etwas anderen Art nicht nur die kleine Stadt in Aufruhr.

Denn bald verbreiten sich die Schlagzeilen rasend und soweit, dass selbst Hollywood auf die KALENDER GIRL aufmerksam wird. Inmitten der großen Aufregung und der unglaublichen Publicity, die Chris� Initiative hervorruft, wird die Freundschaft der beiden Frauen auf eine harte Probe gestellt. 

(Reise nach) Kandahar

Iran/Frankreich 2001, Regie: Mohsen Makhmalbaf, 85 min, Odyssee durch die Wüste an der iranisch-afghanischen Grenze als filmischer Schrei um Hilfe und als humanistisches Plädoyer. Journalistin Nafas reist durch die kargen Landschaften Afghanistans, um ihre Schwester in kandahar zu besuchen, die Selbstmord begehen will. Sie wird mti Leid und Unterdrückung durch das Taliban-Regime in der Bevölkerung konfrontiert. So sieht sie, wie bei einem Roten Kreuz-Lager Beinprothesen mit Fallschirmen abgeworfen werden.

 

Kangaroo Jack

USA 2003, 88 min., Seit Louis Charlie vor 20 Jahren das Leben gerettet hat, plant er ständig "große Dinger", um die beiden auf einen Schlag reich zu machen. Wie gut, dass Louis als unverbesserlicher Optimist geboren wurde, denn seine kriminelle "Karriere" besteht aus einer permanenten Pechsträhne.

Und weil Charlie wohl oder übel immer mit drinhängt, hält sein Stiefvater, Unterweltboss Sal Maggio, auch ihn für einen ausgemachten Loser.

Als die beiden ahnungslosen Unglücksraben die Cops zufällig zu Sals Lager mit heißer Hehlerware führen, läuft das Fass über. Sal gibt ihnen eine letzte Chance: Charlie und Louis sollen 50.000 Dollar bei einem Geschäftspartner im australischen Outback abliefern.

Die beiden fliegen nach Sydney und starten ihren staubigen Trip durch die rote Wüste. Plötzlich läuft ihnen - BÄNG! - ein Känguru vor den Kühler. Die Mafia-Kuriere finden das leblose Tier so knuddelig, dass sie ihm Louis' Jacke anziehen, um zur Erinnerung ein paar Polaroids zu schießen.

In diesem Moment kommt das betäubte Känguru wieder zu sich und springt davon. Mit Louis' Jacke. Und mit den 50.000 Dollar ...

 

 

Kaos

"Kaos" vereint fünf Novellen des Sizilianers Luigi Pirandello (1867 - 1936). "Der andere Sohn" erzählt vom Aufbruch früher sizilianischer Auswanderer gen Amerika, "Mondsüchtig" von einem Mann, der bei Vollmond zum Werwolf wird. "Der Krug", Besitztum des geizigen Don Lollo, zerbricht, wird gekittet und zerspringt schließlich wieder in tausend Stücke. Die Bauern in "Requiem" fordern das Recht ein, in der Erde, die sie bebauen, auch begraben werden zu dürfen. In "Gespräch mit der Mutter" agiert Pirandello selbst als Hauptfigur und kehrt, gerufen von der verstorbenen Mutter, ins Elternhaus zurück. Ein phantastischer Bilderbogen, schwankhaft und volkstümlich wie ernst und symbolisch überhöht, von den Regisseuren von "Padre Padrone". "Großes poetisches Erzählkino" (Lexikon des internationalen Films).

Es gibt Filme, die muss ich einfach jedes Jahr zeigen. Die Verfilmung von fünf Pirandello-Geschichten der Gebrüder Taviani, die eine sizilianische Landschaft - eben „Kaos" - und ihre Bewohner am Anfang des 20. Jahrhunderts beschreiben, gehört dazu. Gewoben ist dieses dreistündige Werk fast wie eine Sinfonie. In der ersten Episode - „Der verlorene Sohn" - erzählt eine Mutter einem anderen die Geschichte ihres Sohnes, den sie nicht annehmen kann, weil er bei einer Vergewaltigung durch Garibaldis Söldner entstand. Dabei ist er wie sie. In der zweiten „Mondsüchtig" steigert sich die Emotionalität in einer Geschichte um einen kranken Mann und seine enttäuschte Frau, ehe sie pieta-mässig den Mann bei sich aufnimmt. Höhepunkt ist die dritte Episode - La giara - voller Humor und Widerstand gegen die Macht. Nach dem ritartando - der Erstellung einer eigenen neuen Gemeinde - folgt der grandiose Epilog.


 

Karlsson vom Dach

Schweden, Norwegen 2002, Regie und Buch: Vibeke Idsøe  FSK: Keine Altersbeschränkung Länge: 76 Min. Genre: Kinderfilm, Trickfilm: Originalgetreu und im traditionellen Zeichenstil kommt die Neuverfilmung von Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker in die Kinos. Die Dialoge wurden teilweise wortwörtlich aus der 1955 erstmals veröffentlichten Vorlage übernommen. Trotzdem hat die zeitlose Geschichte über die Jahre längst noch keinen Staub angesetzt. Im Gegenteil. Einen gutmütigen Chaoten wie Karlsson hätte wohl jedes Kind liebend gerne zum Freund. Er ist eben ein schöner, grundgescheiter und gerade richtig dicker Mann in seinen besten Jahren. Gesprochen wird der sympathische Luftikus in der deutschen Übersetzung von Jürgen Vogel. Besonders ein ganz junges Publikum sollte an diesem kurzweiligen Kinderfilm seine Freude haben.

Kate und Leopold
USA 2001. 118 min. Regie: James Mangold. Romantische Komödie und Zeitreise. Der Tüftler Stuart holt seinen Urur-grossvater Leopold aus dem Jahre 1876 in das New York der Gegenwart. Leopold verliebt sich in Stuarts Ex-Freundin, die erfolgreiche Marketingexpertin Kate, die sich bei aller toughness von der distinguierten Art des Mannes aus der Vergangenheit angezogen fühlt.

 

Kick it like Beckham

Die weibliche Fortsetzung von “Billy Elliot”. Charmantes Kino als Möglichkeitsform der Wirklichkeit. Britisches Kino in Bestform!!! GB 2002, Regie: Gurinder Chadha, 112 min. 
Die 18jährige Jess ist ein absoluter Fußball-Fan. Ihr großes Idol heißt David Beckham. Und in ihren Träumen sieht sie sich bereits mit dem britischen Nationalspieler gemeinsam auf dem Rasen. Bei ihren indischen Eltern, einer gläubigen Einwanderer-Familie, kommt dieses männliche Hobby der selbstbewussten Tochter ganz und gar nicht gut an. „Kochen ist wichtiger“ meint die besorgte Mutter, die gerade an der eingefädelten Hochzeit der älteren Tochter Pinky werkelt und auch bei Jess von einem indischen Schwiegersohn träumt. Der Papa mit Turban hat traditionell wenig zu melden, doch auch er ist ganz gegen die Sportträume der Tochter: noch immer leidet er unter dem Trauma, dass er einst vom britischen Cricket-Team wegen seiner Hauptfarbe ausgeschlossen wurde. „Werde lieber Anwältin“ rät er seiner Tochter.

Mit geschickten Ausreden kann die junge Rebellin der familiären Zwangsjacke immer wieder entkommen und trainiert heimlich mit ihrer neuen Freundin Jules bei einer lokalen Frauenmannschaft – dass deren junger Trainer Joe recht hübsch und sensibel daherkommt, sorgt für zusätzliche Motivation der Mädchen. Bald kommt es zu kleineren Eifersüchtelein wegen diverser Flirts. Doch Jess weiß längst, dass ein weißer Freund für ihre Familie undenkbar wäre. Ausgerechnet am Tag der Hochzeit ihrer Schwester findet jenes wichtige Fußballspiel statt, bei dem ein Talentsucher aus Amerika anwesend ist. So steht Jess vor der verzwickten Frage: Selbstverwirklichung oder Tradition. Ihre clevere Lösung: sie wird auf beiden Hochzeiten tanzen, offiziell auf der Feier und heimlich beim Spiel. Mit einer grandiosen Montage werden beide Szenen parallel montiert. Mit einem nicht weniger imposanten Finale folgt schließlich der Triumph der jungen Heldin.

 

 

 

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Kill Bill - Volume 1

USA 2003, ; mit Uma Thurman, David Carradine, Lucy Liu; Eine Auftragsmörderin, "Die Braut" genannt, wird zusammen mit ihrem Kind von ihrem Mann bzw. Auftraggeber Bill und den anderen der Auftragsmördertruppe auf ihrer Hochzeit niedergeschossen. Sie überlebt, obwohl sich eine Gewehrkugel in ihrem Gehirn befindet und sie fünf jahre im Koma liegt. Als sie wütend aufwacht macht sich bald daran, Rache zu üben. Sie sucht die verschiedenen Mitglieder der Auftragsmördergruppe auf, um sie - alle in verschiedenen Teilen der Erde verteilt - der Reihe nach zu töten. Bill hebt sie sich für den Schluss auf...

Der vierte Spielfilm von Quentin Tarantino: Hollywoods coolster Regisseur ist wieder da. Nach Reservoir Dogs, Pulp Fiction und Jackie Brown präsentiert er mit Kill Bill: Volume 1 und Kill Bill: Volume 2 sein härtestes, spannendstes, kompromisslosestes, meisterlichstes und bestes Werk.

 

 

 

Kinder des Himmels

Iran 1998. 90 min. Zwei Geschwister in Teheran teilen sich ein Paar Turnschuhe. Bei einem Schulwettrennen könnte der Junge, wenn er Dritter wird, ein Paar Turnschuhe gewinnen ... Eine einfache Geschichte mit wunderbaren Gefühlen erzählt. Iran 1998, vorgeschlagen für den besten ausländischer Film 1999.

Kindergarten Daddy

USA 2003, mit Eddie Murphy, Nachdem die Werbe-Spezialisten Charlie und Phil fristlos gefeuert werden und aufgrund der miesen Wirtschaftslage auch keinen neuen Job finden, müssen sie sich auf völlig neuem Gebiet bewähren: Während die Frauen das Geldverdienen übernehmen, sorgen die beiden Herren der Schöpfung für Haushalt - und Kinder. Obgleich das eher schlecht als recht gelingt, entdecken die Männer darin schon bald ihre große Chance: Sie eröffnen in Charlies Haus ihren eigenen Kindergarten!

Zahlreiche Mütter melden ihre lieben (und machmal auch nicht ganz so lieben) Kleinen bei den Nachwuchs-Kindergärtnern an. Denn die "Daddy Day Care"-Kita ist die preisgünstige Alternative zur snobistischen Vorschule der "Chapman Academy", in der die biestige Rektorin Mrs. Harridan ein strenges Regiment führt und Vierjährige in Uniformen bereits eine dritte Fremdsprache pauken müssen.

Doch viele Kinder bedeuten auch viel Trouble: Charlie und Phil versinken während der ersten Tagen im Kinder-Chaos. Wer hätte gedacht, dass ein knappes Dutzend Vierjähriger für so viel Randale sorgen kann? Erst nach einer ganzen Weile und mit Hilfe des kauzigen Kindskopfs Marvin bringen die Möchtegern-Erzieher ein System in ihre ungewöhnliche Erziehungsanstalt - wenn auch nach ganz und gar unkonventioneller Methode, die sowohl Kiddys als auch Daddys zufrieden stellt.

Doch die Rechnung haben sie ohne Rektorin Harridan gemacht: Denn die hat noch ein paar wirklich miese Tricks im Kampf gegen die unliebsame Konkurrenz auf Lager und stellt die strapazierten Nerven der Kindergarten-Daddies auf eine harte Probe ... 

Kindertransport

Kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nimmt Großbritannien 10.000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich und Tschechien auf und bewahrt sie damit vor dem Tod im KZ, den die meisten ihrer Verwandten erleiden müssen. Die Kinder, in der Hoffnung, dass ihre Eltern bald nachkommen würden, wurden in Züge gesetzt und von fremden Familien adoptiert. Berührende Dokumentation

 

Kira

Nach monatelangem Aufenthalt in der Psychiatrie kehrt Kira (Stine Stengade) zu ihrer Familie zurück. Dort hat sich in ihrer Abwesenheit einiges verändert. Ein hübsches Kindermädchen kümmert sich um ihre beiden Söhne und ihr Ehemann Mads (Lars Mikkelsen) hat sie ausgerechnet mit ihrer Schwester betrogen. Für die unstete Kira alles andere als ein einfaches Comeback in die Normalität...


Der 21. Dogmafilm erzählt eine für dieses "Genre" typisch eindringliche Liebesgeschichte, die sich auf das Zusammenspiel ihrer beiden exzellenten Hauptakteure konzentriert. Filmtechnisch setzt Regisseur Ole Christian Madsen darin einige neue Dogma-Akzente: Kameramann Jorgen Johannsson hält die Handkamera ruhiger als gewohnt und seine Bilder sind auch nicht ganz so grobkörnig. Sie bestechen viel eher durch ihre Klarheit und Schärfe, die die Intensität des Plots unterstreichen. Mit unter die Haut gehender Präzision erlebt der Zuschauer dadurch den tragikomischen Versuch, einer verlorenen Liebe neuen Schwung zu verleihen. Die unkontrolliert sprunghafte Kira und der zurückhaltende Mads kämpfen für eine gemeinsame Zukunft. Ein Kampf der selten geworden ist in der heutigen Zeit und daher Mut und Hoffnung auf die heilende Kraft

    

 

 

 

 

 

Kitchen stories

Norwegen 2003, Regie: Bent Hamer, 87 min., Schweden in den 50er Jahren. Die Technik soll Einzug in die privaten Haushalte halten.
Um den Werbefeldzug für die moderne Küche einleiten zu können, werden zuvor vom schwedischen Forschungsinstitut für Heim und Haushalt eingehende Studien zum Verhalten der Hausfrau in ihrer Küche vorgenommen. Am Ende der Versuchsreihe steht fest: Um ihrer Familie jeden Tag das Essen servieren zu können, läuft die schwedische Hausfrau jedes Jahr eine Strecke, die der zwischen Schweden und dem Kongo gleicht. Wenn man die Küche jedoch nach einem bestimmten Muster anordnen würde, dann müsste sie nur noch bis nach Norditalien laufen, um allen Küchenpflichten nachzugehen.
Von diesem Erfolg beflügelt, sucht das Institut nun nach einer neuen Herausforderung. Diesmal sollen verlässliche Daten über eine weitere Zielgruppe eingeholt werden: Den männlichen Junggesellen. Zu diesem Zweck werden 18 Beobachter in das kleine Dorf Landstad in Norwegen geschickt, um an freiwilligen Probanden deren Küchenroutine zu studieren. Beobachter Folke (Tomas Norström) bekommt den kauzigen Junggesellen Isak (Joachim Calmeyer) zugeteilt. Von einem eigens für das Experiment konzipierten Hochsitz in der Ecke der Küche wird Folke nunmehr Isak tagein tagaus beobachten. Dabei darf kein persönlicher Kontakt entstehen und schon gar nicht miteinander gesprochen werden. Der Proband muss zu jeder Zeit dem Beobachter den Zutritt zum Haus gewähren, der Beobachter hingegen darf dem Probanden zu keiner Zeit helfen oder zur Hand gehen. Harte Regeln in der Einsamkeit Norwegens...

Die Klavierspielerin
Österreich/ Frankr 2001, Regie: Michael Haneke, mit Isabelle Huppert. Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Elfride Jelinek um die seelischen Abgründe einer Klavierlehrerin. Erika Kohut ist Anfang 40, sie hat einen 8-Stunden-Job und lebt mit ihrer streng kontrollierenden Mutter zusammen. Manchmal flieht sie. Dann besucht sie Pornokinos und Peep-Shows. Sexualität erlebt sie als Voyeuristin. Bis eines Tages einer ihrer Studenten sich in den Kopf setzt, sie zu verführen.

 

Der kleine Eisbär

Der kleine Eisbär Lars und die Robbe Robby sind dicke Freunde. Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel. Da ist es selbstverständlich, dass Lars den kleinen Robby vor den Eisbärmännern warnt, die es auf die Robben abgesehen haben. Das gibt zwar zunächst großen Ärger, der jedoch mit einem schönen Kompromiss gelöst wird: Die Robben liefern den Eisbären ab sofort freiwillig Fisch! Eines Tages treibt Lars auf einer Eisscholle auf den Ozean hinaus. Er begegnet einem riesigen schwarzen Schiff, das alle Fische aus dem Meer fängt. Lars versucht dies seinem Vater klar zu machen, aber der glaubt ihm nicht. Doch eines Tages taucht das Schiff auf und verschlingt Robben und Bären...

Das berühmte Kinderbuch von Hans de Beer steht nicht umsonst in Millionen Kinderzimmern. "Der kleine Eisbär" ist ebenso wie die Buchvorlage eine einfühlsam erzählte, fantasievolle Geschichte um einen zutiefst sympathischen Bären. Der Kinofilm zeigt eine spannende Geschichte in schönen Bildern, die auch die kleineren Zuschauer genießen können.

Kletter-Ida

Ida (Julie Zangenberg) ist 12 und ein totaler Kletterfreak. Ihre beiden Kumpels Sebastian (Stefan Pagels Andersen) und Jonas (Mads Ravn) stehen total auf Ida und würden alles tun, um ihr Herz zu erobern. Als das Mädchen plötzlich erfährt, dass ihr Vater eine schwere, seltene Krankheit hat und nur eine teure Operation ihn retten kann, plant sie einen Banküberfall. Klar, dass Jonas und Sebastian ihrer Freundin bei der waghalsigen Unternehmung zur Seite stehen. Also schmieden die drei einen Plan...
Endlich mal wieder ein Film, der für Kinder spannend ist und auch die dazugehörigen Eltern nicht vergisst. Denn hier geht es nicht nur um witzige Sprüche und lockere Unterhaltung, sondern auch um Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt - und das ganz ohne erhobenen Zeigefinger! Im Gegenteil: Richtig cool ist das, wie diese drei Kids einen perfekten Banküberfall planen. Weder Überwachungskameras noch meterhohe Schächte oder fiese Rottweiler können die drei Freunde aufhalten. Klar, dass solche mutigen Kids mit ihren pfiffigen Ideen auch bei den erwachsenen Zuschauern gut ankommen. Und wenn Ida waghalsig den Schacht zum Safe hinaufklettert oder die beiden Jungs in ihren Gocarts vor den Bullen flüchten, dann macht dieser Jugendfilm sogar seinen "erwachsenen" Vorbildern à la "Mission Impossible" Konkurrenz. Nur, dass hier die Bösewichte um einiges sympathischer sind!

 

 

   Komm, süßer Tod 
Österreich 2000, Regie: Wolfgang Mumberger. Bitterböse, rabenschwarze Satire auf die Wiener „Kreuzretter" und das Krankenwesen. Josef Hader als Krankenwagenfahrer und Ex-Polizist Brenner. Er ist ein gemütlicher, wenn auch etwas gescheiterter Typ. Erst eine Reihe mysteriöser Morde bringen ihn aus der Ruhe. Brenner vermutet, dass der Kampf um Patienten hinter den Morden stecken muss. Nicht ganz vorurteilsfrei beginnt er zu ermitteln.

Kops

Schweden 2002, 88 min., Nach Jalla! Jalla! setzt Josef Fares mit Kops seinen Erfolgsweg fort und etabliert das schwedische Kino langsam aber sicher auch wieder in Deutschland. Zum Glück startet in Deutschland eine synchronisierte Fassung des Originalfilms, der in Schweden über eine Million Zuschauer in die Kinos lockte (bei 8,6 Millionen Einwohnern).In Högsboträsk ist nicht viel los. Seit 20 Jahren gab es nicht ein Verbrechen. Deswegen hat der Polizist Jacob (Fares Fares)  wenn er nicht gerade eine entlaufene Kuh einfangen muss  genug Zeit, sich völlig darauf zu konzentrieren, über eine Kontaktanzeige endlich mal eine Freundin zu finden. Und überraschenderweise scheint er sogar Glück zu haben, als sich am Abend eine nette Unterhaltung ergibt und er mit Jessica (Eva Röse) ein Wiedersehen am nächsten Abend vereinbart.
Doch schnell kommt alles anders. Die Begegnung vom Vorabend entpuppt sich als Jessica Lindbladt vom Polizei-Hauptquartier, die nur nach Högsboträsk zu kommen, um die dortige Polizeidienststelle zu schließen. Es gibt halt zu wenige Verbrechen für sechs Vollbeschäftigte. Obwohl allen ein Job woanders im Land angeboten wird, rüsten sich Jacob, Benny (Torkel Petterson), Lasse (Göran Ragnerstam) und Agneta (Sissela Kyle) zum Widerstand. Doch zur eilig einberufenen Pressekonferenz kommt nur ein Reporter und auch auf der Liste im Tante-Emma-Laden finden sich nur zögerlich Unterschriften ein.

Schließlich kommt Jacob auf die Idee, einfach ein paar Verbrechen vorzutäuschen. Heimlich stürzt er mit Lasse Mülleimer um, zerschlägt Autoscheiben, besprüht Wände, gibt Schüsse im Wald ab und brennt schließlich sogar eine Waffel-Hotdog-Bude nieder. Zusammen mit Benny, der in seiner Fantasie die wildesten Verfolgungsjagden und Schusswechsel zusammenspinnt, ergibt das schnell ein anderes Bild vom gemütlichen Ort. Doch Jessica findet die plötzlich aufkommenden Verbrechen ziemlich merkwürdig und ermittelt auf eigene Faust.

Als bei einer vorgetäuschten Kindes-Entführung plötzlich eine komplette Sondereinheit erscheint, spitzt sich die Lage dramatisch zu.

Koyaanisqatsi

USA 1982, Regie: Godfrey Reggio, 86 min. Die ersten Bilder des Films zeigen die Felszeichnungen nordamerikanischer Indianer in einer Höhle. Es folgen Aufnahmen, die Bewegungen der Menschen in einer großen US-amerikanischen Stadt, den Lauf der Wolken und das Verrinnen der Zeit in atemberaubenden Bildern festhalten. Das Ende ist der Absturz der "Columbia" Raumfähre. Unterlegt mit der Musik von Philipp Glass. Godfrey Reggio erschuf mit seiner revolutionären Erzählsprache ein fließendes Gedicht, dass mit Zeitrafferaufnahmen in einen Meditationszustand versetzt. Ein Film, der sich eigentlich einer Genreeinteilung widersetzt und auch ein viertel Jahrhundert nach seiner Fertigstellung noch Kinogänger begeistern kann.

Der Kreis

Iran 2000, Regie: Jafar Panahi, Gewinner der Filmfestspiele von Venedig 2000. In beinahe dokumentarisch wirkenden Szenen wird das alltägliche, einem Gefängnis gleichende Leben von acht Frauen im Land der Mullahs geschildert. Geschichten, die ineinander übergehen und ungewohnt deutlich und ohne die sonst gewohnte Metaphorik die eine Geschichte der Unfreiheit erzählen: Eine Frau hat ein unerwünschtes Mädchen geboren... Eine unverheiratete Frau ist schwanger von einem Exekutierten ...Eine Frau verheimlicht ihrem Mann, dass sie im Gefängnis war ... Eine Mutter setzt ihr Kind aus ... eine Prostituierte wird verhaftet, während ihr Freier unbehelligt bleibt .. „Ich habe Angst, herauszufinden, dass dein Paradies gar keines ist." ... Im Iran war dieser Film bis zu seiner Auszeichnung in Venedig verboten.

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Kroko

D 2003, 92 min., Regie: Sylke Enders, mit Franziska Jünger; 

Sie ist das blonde Gift der Hinterhöfe, die Femme Fatale der Weddinger Seitenstraße. Coolness hängt schwer auf ihren Augenlidern. Man könnte es für Langeweile halten - wenn da nicht der harte Umgangston wäre und ihre Bereitschaft, Widersacher eiskalt aus dem Weg zu räumen. Ähnlich rabiat verschafft sich Kroko auch ihre Unterhaltung. Bei einem ihrer Joy Rides gibt es einen Unfall. Ein Gericht verdonnert sie zum Sozialdienst in einer Behinderten - WG, was sie als Zumutung empfindet. Doch die "Normalos", mit denen sie lebt, sind auch nicht so toll, und es scheint so, als würde Kroko bei den "Spastis" etwas finden, was sie in ihrem Alltag entbehrt.

Coolness und Langeweile spiegeln sich im Gesichtsausdruck der 16jährigen „Kroko“ wieder, die sich ihre Kicks als Anführerin einer kleinen Straßengang in Berlin holt. Ihre Lebenseinstellung verändert sich, als sie wegen eines Delikts zum Sozialdienst in einer Behinderten-WG verurteilt wird. In dem mit Laiendarstellern besetzten Low-Budget-Film geht es um die Gefühls- und Lebenswelt von Jugendlichen, die auf verschiedene Weise am Rande der Gesellschaft leben – auf der einen Seite eine Clique Halbstarker, auf der anderen Seite eine Gruppe spastisch Behinderter.

 

Kubanisch reisen

Kuba 1999, Regie: Juan Carlos Tabio, 116 min. Im öffentlicher Nahverkerhr auf Kuba erreichen entweder kein oder nur überfüllte Busse die Station. Die Reisenden stehen sich bei ihrer Warterei die Beine in den Bauch. Während der Stationschef vergeblich versucht, die Wracks zu reparieren, vertreiben sich die Passagiere die Zeit. Aus unverbindlichen Plaudereien entstehen flüchtige Beziehungen, die sich - kaum geht die Reise weiter - wie Träume verflüchtigen.


An nur einem Ort gedrehte Komödie, die amüsant das kubanische Lebensgefühl feiert. Vergnüglich ergänzt Regisseur Juan Carlos Tabío das heitere Treiben der Figuren durch surrealistische Details. Trotz charmanten Lokalkolorits entstand ein universelles Ensemblevergnügen