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UNSER FILMARCHIV H |
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Halbe Treppe D 2001, Regie: Andreas
Dresen, 105 min., Chris (Thorsten Merten) schaut nicht gerade wie ein Traummann aus. Doch er ist nicht Irgendwer. Als Morgenmoderator von Radio 24 bietet er Dauer-Power aus dem Power-Tower in Frankfurt/Oder. Das sexuelle Interesse an seiner Frau Katrin (Gabriela Maria
Schmeide) hat nachgelassen und er schaut sich ganz nüchtern nach Alternativen um. Er hat ein leichtes Spiel Ellen (Steffi Kühnert) zu verführen, die von ihrem Mann Uwe (Axel Prahl) chronisch vernachlässigt wird. Blöd an der Sache ist, dass die beiden Paare eng befreundet sind. Noch blöder, dass die beiden Ehebrecher zusammen in der Badewanne erwischt werden. Was folgt, sind verzweifelte Rettungsversuche der beiden Betrogenen, die mehr oder weniger erfolgreich sind. Die Suche nach einer Lösung der Krise zwingt alle Beteiligten ihren eigenen Lebenssinn zu hinterfragen...
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Hannibals Kinder
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Hans im Glück
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Happy times Regie: Znag Yimou,
95 min, ab 6 Jahre, China 2001. Zhao (Zhao Benshan) ist arbeitslos und finanziell abgebrannt. Er hat nicht einmal genug Geld, um seine raffgierige Freundin zu heiraten. Doch Not macht erfinderisch. Gemeinsam mit einem Freund baut Zhao einen ausrangierten Omnibus in ein billiges Stundenhotel für Liebespärchen um. Das Geschäft läuft ganz ordentlich an. Zhao gibt sich seiner Freundin gegenüber daher umgehend als erfolgreicher Geschäftsführer einer großen Hotelkette aus. Eine folgenschwere Lüge. Denn dadurch wittert sie sofort die Chance, endlich ihre blinde Stieftochter Wu (Dong Jie) loszuwerden. Sie bittet Zhao, dem jungen Mädchen einen Job und eine Unterkunft zu besorgen. Um seinen Schwindel nicht auffliegen zu lassen, muss Zhao auf die Bitte eingehen und sich weiterhin mit List und Tücke als erfolgreicher Hotelmanager
tarnen...
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Harry Potter - Stein der Weisen USA 2001. Regie: Chris Columbus. 153 min. Ab 6 Jahre, von uns empfohlen ab 8 Jahre. Verfilmung des ersten Bestsellers von Joanne K. Rowling, in der Zauberlehrling Harry Potter den Alltag der Zauberschule Hogwarts kennnelernt. Seit dem Tod seiner Eltern lebt Harry Potter bei der Familie seines strengen Onkels. Der Junge weiß nicht, dass seine Eltern Zauberer waren und er als einziger einen Angriff des seither verschollenenen Lord Voldemoort überlebte. Doch dann erhält Harry eine Einladung zur Zauberschule Hogwarts, wo er ausgebildet werden soll. Fortan steht sein Leben Kopf.Wer den Film bisher gesehen hat (z.B. Kinokollegen), war begeistert. |
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Harry Potter und die Kammer des Schreckens Der Spielfilm basiert auf dem
zweiten Roman der Bestseller-Serie "Harry Potter" von J.K.
Rowling und ist die Fortsetzung zum "Harry Potter und der Stein der
Weisen". In "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" sehen sich der
Zauberlehrling Harry Potter (Daniel Radcliffe) und seine Freunde Ron
Weasley (Rupert Grint) und Hermione Granger (Emma Watson) während ihres
zweiten Schuljahrs an der Hogwarts-Schule für Zauberei und Hexerei neuen
Herausforderungen gegenüber: Die Schule wird von einer dunklen Macht
terrorisiert, und sie wollen herausfinden, wer oder was dahinter steckt.
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Hasenjagd D 1994, Regie Andreas Gruber. Winter 1944/45. Etwa 150 von 500 sowjetischen Offizieren gelingt die Flucht aus dem KZ Mauthausen in die umliegenden Wälder. Die Bevölkerung wird aufgerufen, bei der Jagd nach ihnen mitzuhelfen. Nur zwei finden bei einer Familie Unterschlupf. |
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Heaven BRD 2001. Regie. Tom Tykwer. 95 min, ab 12 J. nach einem Drehbuch von Kieslowski wird sehr poetisch und bildgewal-tig von der unmöglichen Liebe zwischen der Englischlehrerin Philippa (Cate Blanchett) und dem schüchternen Polizisten Filippo erzählt. Sie hat als Terroristin vier unschuldige Menschen in die Luft gejagt. Er verliebt sich während des Verhörs in sie. Wie immer geht es bei Kie-slowskis Themen um Schuld, Erlösung und Kraft der Liebe. Zusammen fahren Filippo und Philippa nach Montepulciano in der Toskana, lassen sich die Köpfe scheren und werden zu Rache-und Schutzengel bis zum wunderbar offenen Ende.
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Heimliche Spiele - Les choses secretes Fr 2002, 115 min., OmU; Erotische Fabel um Sex und Macht. Bester französ. Film 2002 nach den Cahiers du cinema. Regie: Jean-Claude Brisseau. Sandrine arbeitet in einer Bar. Sie ist fasziniert davon, wie schamlos die Stripperin Nathalie ihre Sexualität öffentlich auslebt. Die beiden Mädchen freunden sich an und Sandrine begreift, dass ihr Körper eine machtvolle Waffe sein kann. Die beiden Freundinnen beschliessen, ihre Erotik bewusst und skrupellos einzusetzen, um eine rasante Karriere zu machen. Sie nehmen eine Stelle in einem großem Bankaus an und machen mit vorgetäuschten Orgasmen und intertessanten Sex-Spielen eine rasante Karriere. Erst als Christophe, der Sohn des Direktors und zukünftiger Chef, ihnen entgegentritt, wird ihr Spiel gefährlich; denn es kommt Liebe mit hinein und auf der Gegenseite die gleiche Skrupellosigkeit. Was sich wie eine häufig gesehene Geschichte liest, wird zu einem in hohem Maße erotischen Werk, ohne vulgär zu werden. (Nach Cahiers du Cinema und dem Kinomacher).
Heirate mich Irgendwo in Havanna, nahe dem "Platz der Revolution" findet in einer Silvesternacht die Verlobung zwischen der Kubanerin Gladis und dem Deutschen Erik statt. Beide haben sich in einer feuchtschwülen Sommernacht in der kubanischen Provinz kennengelernt 8 Busstunden von Havanna und 10 Flugstunden von Deutschland entfernt. Unter reger Anteilnahme der Familie empfängt Gladis den wortreichen Liebesbeweis von Erik und erklärt ihr Einvernehmen, mit ihrem siebenjährigen Sohn Omarito dem verlockenden Angebot eines neuen Lebens in Deutschland zu folgen. Heimweg Der Anlass, der Luo Yusheng (Sun Honglei Luo) nach vielen Jahren der
Abwesenheit in sein Heimatdorf zurückführt, ist kein erfreulicher: sein Vater
ist vor ein paar Tagen in einen schweren Schneesturm geraten und später an
seinen Erfrierungen im Krankenhaus gestorben. Jetzt soll er mit Luo’s Hilfe
nach traditionellem Brauch zu Fuß vom Krankenhaus ins Dorf zu Grabe getragen
werden. Neben der Organisation des Traueraktes, bleibt Luo Yusheng genug Zeit,
noch einmal auf die romantische Liebesgeschichte seiner Eltern zurückzublicken.
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Der Herr der Ringe - Die Gefährten USA 2001. Regie: Peter Jackson. Sechs
Jahre investierte er in die Adaptation der Mutter aller Fantasy-Stoffe. Die
Mühe hat sich ausgezahlt. Das aufwändigste Filmprojekt aller Zeiten, in das
New Line 300 Mio. Dollar anlegte, um die parallele Verfilmung aller drei Bände
von J.R.R. Tolkiens Klassiker zu garantieren, entfaltet bereits im ersten Teil
eine epische Wucht, die sich in unvergesslichen Bildern, packenden Szenen und
großer Emotionalität entlädt. Obwohl streng genommen nur Exposition für die
dramatischen Ereignisse in „Die zwei Türme" und „Die Rückkehr des
Königs" steht „Die Gefährten" allemal auf eigenen Beinen. Die
Geschichte des Hobbit Frodo, der in Mittelerde aufbricht, um den einen Ring der
Macht im Reich des bösen Herrschers Sauron zu zerstören, ist ein visionärer
Instant Classic, der Staunen und Wundern und Mitfiebern lässt, wie es großes
Kino seit „Titanic" nicht mehr zugelassen hat. |
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Herr der Ringe - Die zwei Türme Das lange Warten hat ein Ende: Teil 2 der größten Filmtrilogie aller Zeiten! Die Gefährten machen sich auf getrennten Wegen nach Mordor, um den Einen Ring zu vernichten. Frodo und Sam befinden sich verfolgt von Gollum auf dem gefahrvollen Weg nach Mordor. Merry und Pippin entkommen den Fängen des Orks und begegnen den wunderlichen Ents, die sie bis zu Sarumans Turm Orthanc begleiten, den sie mitsamt dessen unterirdischer Schmiede zerstören. Aragon, Legolas und Gimli treffen am Rande des Fangorn-Waldes wieder auf Gandalf. PETER JACKSON schuf mit ELIJAH WOOD, IAN McKELLEN, SEAN ASTIN, CATE BLANCHETT u.v.a. eine atemberaubend-spannende und faszinierende Fortsetzung.
Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs Regie: Peter Jackson - Darsteller: Elijah Wood, Ian McKellen, Liv Tyler, Cate Blanchett, Ian Holm, Christopher Lee, John Rhys-Davies, Billy Boyd, Orlando Bloom, Sean Bean, - 2001/02/03; 180/180/210 Minuten. In einer Schlacht vor 3000 Jahren wurde dem bösen Sauron der Ringfinger abgeschlagen. Nun ist sein Geist wieder erwacht und sucht nach dem magischen Ring, der seinem Träger absolute Macht verleiht, um damit die Herrschaft über ganz Mittelerde anzutreten. Der schüchterne, rechtschaffene junge Hobbit Frodo Beutlin, in dessen Besitz sich der Ring befindet, bricht auf, um ihn zu zerstören und die Gefahr abzuwenden ... Mit einem detailreichen Nachbau von Tolkiens Märchenwelt, aufwändigen technischen Effekten, einer ausgezeichneten Kameraführung und gut ausgewählten Schauspielern gelang Peter Jackson eine opulente, mitreißende Inszenierung des dreibändigen Fantasy-Romans "Der Herr der Ringe". Im dritten Teil gibt es die letzte und entscheidende Konfrontation zwischen den Kräften des Guten und des Bösen, um die Zukunft der Mittelerde zu kontrollieren.
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Herr Lehmann
D 2003, 105 min, Regie: Leander Haußmann; Wir schreiben das Jahr 1989: Berlin Kreuzberg SO 36 ist ein kleiner Kosmos in einer riesigen Galaxie, schon das angrenzende Kreuzberg 61 ist befremdendes Ausland, Charlottenburg ein anderer Kontinent und die DDR ein fremder Planet. Hierankl Was ist Hierankl? Dem Himmel so fern Eine US-Kleinstadt im Jahr 1957. Die Whitakers sind eine Bilderbuchfamilie: Vater Frank (Dennis Quaid) ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, Mutter Cathy (Julianne Moore) hütet die zwei adretten Kinder und das repräsentative Heim. In der hübschen Fassade zeigen sich erste Risse, als Frank nach Jahren der Selbstverleugnung seine homosexuellen Neigungen nicht mehr unterdrücken kann. Ganz die verständnisvolle Gattin verzeiht Cathy ihrem Mann und überredet ihn zu einer Therapie, um seine "Krankheit" zu heilen. In dieser schweren Zeit kann sich Cathy nur dem schwarzen Gärtner Raymond (Dennis Haysbert) anvertrauen. Als ihre Freundschaft publik wird, sehen sich beide unvermittelt dem blanken Hass ihrer Umgebung ausgesetzt... Es fällt leicht, sich bei "Far from Heaven" (so der Originaltitel) in Superlativen zu ergehen, die doch nur in einem Fazit münden: Dieser Film ist ein Meisterwerk - Punkt. Die Begründung hierfür in Worte zu fassen, ist schon schwieriger. Denn Autor und Regisseur Todd Haynes ("Safe", "Velvet Goldmine") inszeniert gleichzeitig derart aufwändig und beiläufig, dass manch ein Zuschauer erst beim Abspann merken mag, welch großartiges Kino er gerade erleben durfte. Mit unglaublicher Liebe zum Detail und vollem Griff in die Technicolor-Kiste erweckt Haynes die biedere US-Mittelklasse der 50er Jahre zum Leben, ohne dabei ins Satirische oder Künstliche abzudriften, wie dies zuvor "The Truman Show" oder "8 Frauen" getan haben. Ohne Dramatik oder moralischen Zeigefinger wird eine aufrichtige Geschichte über Sehnsüchte und gesellschaftliche Diskriminierungen erzählt, die sich so auch in der heutigen Zeit abspielen könnte. Und das ist vielleicht das Erschreckendste. Um die Schwärmerei in Grenzen zu halten, sei bloß noch Julianne Moore erwähnt, deren schauspielerische Kunstfertigkeit kaum noch in Worte zu fassen ist. Da hilft nur, es mit eigenen Augen gesehen zu haben! |
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HipHop - A tale from the hood D 2003, 99 min, Erkundung einer Parallelwelt zur modernen Gesellschaft. Zwei Underground-Rapper, I.G.Off und Hazadus, in kleinen Tonstudios, in Harlem, und anderswo. Rumpf feiert nicht den Gangsta Mythos, aber er demontiert es auch nicht. Normalität heisst das Schlagwort. Am Ende bleibt den jungen Leuten nicht viel außer ihrer Begeisterung für die Musik. Hirtenreise ins dritte Jahrtausend Schweiz 2002, Regie: Erich Langjahr, 125
min., Nach Sennen-Ballade und Bauernkrieg ist »Hirtenreise ins dritte Jahrtausend« der dritte Film einer Trilogie, in der ich mich mit den elementaren Fragen des Menschen und seiner Existenz auseinandersetze. Im Zentrum stehen die Fragen nach Identität, Überleben und Zukunft. Historias
minimas Der Film von Carlos Sorin ist durchzogen von menschlicher Wärme und einem wunderbaren Humor - eine Kombination, die bewirkt, dass man als Zuschauer glücklich lächelnd das Kino verlässt. |
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Hinter der Sonne Bras. 2001, 110 min. Regie: Walter Salles. In einem Dorf im wüstenartigen Hinterland von Brasilien leben zwei Generationen seit Jahrzehnten in Blutfehde. Der 20-jährige Tonho erhält von seinem Vater die Anweisung, den Tod seines älteren Bruders zu rächen. Tonho weiß, dass s er aber dadurch nächstes Todesopfer wird. Sein Gewissenskonflikt bildet den Hintergrund dieser Geschichte voll epischer Kraft
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Honey USA 2003, 97 min, Regie: Bille Woodruffe. Sie hat den Rhythmus im Blut: Als die junge Hip-Hop-Tänzerin und Choreographin Honey Daniels (Jessica Alba) über Nacht für Hip-Hop-Clips der Musikkanäle entdeckt wird, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch schnell wird sie mit der kalten Realität konfrontiert, die sich hinter der glamourösen Scheinwelt des Showbusiness verbirgt. Aber als Kind der Straße gibt sie nicht auf, sondern setzt alles an die Verwirklichung ihres größten Traumes: Einer Hip-Hop-Tanzschule für Kids... The hours USA 2002, Regie: Stephen Daldry, mit Meryl Streep, Nicole Kidman, Juliane Moore;114 min In Richmond, einem ruhigen Vorort von London, brütet die Schriftstellerin Virginia Woolf (Nicole Kidman) im Jahre 1923 gerade über den Anfang ihres Romans "Mrs. Dalloway". In ihren Gedanken verschmilzt sie immer mehr mit ihrer Protagonistin, die sich wie in einem inneren Gefängnis fühlt. Auch Laura Brown (Julianne Moore) verbindet eine emotionale Nähe zu "Mrs. Dalloway", als sie 1952 die Lektüre in die Hand nimmt. Nach außen führt sie ein idyllisches Familienleben, doch innerlich wird sie von einem manischen Freiheitsdrang getrieben. Für den weiteren Verlauf ihres Daseins gibt es nur zwei Alternativen - Leben oder Sterben. Den Tod vor Augen hat ebenso der AIDS-kranke Dichter Richard (Ed Harris). Ihm zu Ehren steckt seine Freundin Clarissa Vaughan (Meryl Streep) mitten in der Vorbereitung einer großen Party. Viel ist nicht mehr geblieben von dem Mann, den sie einst liebte und der sie zärtlich "Mrs. Dalloway" nennt... Drei Frauen, drei unterschiedliche Generationen, drei Geschichten. Inspiriert durch Virginia Woolfs Bestseller "Mrs. Dalloway" schuf US-Schriftsteller Michael Cunningham seinen mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Bestseller "The Hours". Geschickt reflektiert er darin voneinander größtenteils unabhängige Interpretationsmöglichkeiten des Werkes. Er portraitiert den Tagesablauf dreier Frauen, die wie dereinst "Mrs. Dalloway" in Partyvorbereitungen stecken und darüber in eine Sinn- und Identitätskrise rutschen. Das Leben, die Liebe und Selbstmord bilden dabei die zentralen Angelpunkte. Regisseur Stephen Daldry, der zuletzt mit "Billy Elliot" für Furore sorgte, schafft es, die drei Geschichten brillant miteinander zu verknüpfen. Die Übergänge und Sprünge der einzelnen Handlungsstränge sind teils drastisch, aber immer passend und plausibel. Durchgehend beeindruckend ist die schauspielerische Leistung der drei Hauptdarstellerinnen, wobei Nicole Kidmans Leistung eindeutig hervorsticht. Ungeschminkt und mit klumpiger Nasenprothese, nimmt sie ihre eigene Person vollkommen zurück und verkörpert mit brillanter Tiefe die psychische wie physische Labilität der Virginia Woolf. "The Hours" ist ein großartiger Film, solange man sich auf dessen melancholische und depressive Grundstruktur einlassen kann. Wer zudem mit dem Roman "Mrs. Dalloway" vertraut ist, wird in vielen Details und dargestellten Personen intelligente Parallelen zur Vorlage feststellen können. |
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Hundstage Österreich 2001. Regie: Ulrich Seidl, 121 min. Der Regisseur hat sich einen Namen als Chronist des Abseitigen und Skurrilen im Alltäglichen gemacht. Sein provozierendes Spielfilmdebut erhielt auf dem Filmfestival von Venedig den Großen Preis der Jury. In den heißesten Wochen des Jahres, den sogenannten Hundstagen, lässt die stehende Hitze in einer Siedlung südlich von Wien die Aggressionen steigen. Hier berühren und überschneiden sich sechs Geschichten, die von Sex und Gewalt, Einsamkeit und Sehnsucht, Frustration und Verletzlichkeit handeln. Im Mittelpunkt stehen eine anscheinend verrückte Anhalterin, ein hartnäckiger Vertreter für Alarmanlagen, eine schöne Blondine mit Macho-Freund, ein schweigendes, geschiedenes Ehepaar, ein Rentner mit Kontroll-Tick und eine sexhungrige ältere Lehrerin mit betrunkenem Liebhaber. Ab 18 Jahre
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