Unser Filmarchiv E
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Echte Frauen haben Kurven

GENRE: Komödie, DARSTELLER: America Ferrera, Lupe Ontiveros, Ingrid Oliu, George Lopez, Brian Sites, Soledad St. Hilaire, Lourdes Perez, Jorge Cervera Jr., Felipe De Alba, u.v.a.
REGIE: Patricia Cardoso, USA 2002; FILMLÄNGE: 90 Minuten
HOMEPAGE: http://www.realwomenhavecurves.com/

INHALT

Für Ana, Tochter einer mexikanischen Einwandererfamilie in Los Angeles, läuft eigentlich gerade alles bestens. Sie hat das High-School-Zeugnis in der Tasche, einen netten Jungen kennengelernt und in New York wartet ein College-Stipendium nur darauf, dass sie es antritt.

Doch vor allem Anas Mutter Carmen hat für die Zukunft ihrer Tochter andere Pläne: sie soll kochen lernen, sich einen passenden Ehemann suchen und am besten eine ganze Schar von Kindern großziehen. Dabei gibt es allerdings ein Problem: Ana bringt einige Pfunde zu viel auf die Waage! Und sie ist wild entschlossen, zu ihrem Körper und ihren eigenen Vorstellungen vom Leben zu stehen und vor allem: niemals so zu werden wie ihre Mutter.

Dennoch lässt sich Ana darauf ein, in der Näherei ihrer Schwester Estela, in der auch die Mutter arbeitet, auszuhelfen. Sie kann es kaum fassen, wie viel harte Arbeit die Näherinnen dort leisten, um für reiche Frauen teure Kleider herzustellen - Kleider, die sie sich niemals leisten kann und in die sie vermutlich auch nie hineinpassen wird.

Ana entwickelt großen Respekt vor den Anstrengungen, die Carmen und Estela schon jahrelang auf sich genommen haben. Und sie schafft es mit ihrer ungeheuren Kraft und Freude am Leben, den Frauen in der Näherei, deren Welt sich immer nur um die anderen dreht, wieder ein Gefühl für etwas ganz wichtiges zu geben: sich selbst und ihren Körper zu lieben, mit all den Fehlern und Kurven, die echte Frauen ausmachen.

Und auch Ana findet dadurch ihren eigenen Weg. 

Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr

Komödie/Drama; F, I 2003; Regie: Valeria Bruni Tedeschi; Paris, einige Tage im Juni. Die Enddreißigerin Federica ist plötzlich vor existentielle Fragen gestellt wie „Wer bin ich?“, „Was will ich im Leben?“, „Was bedeuten mir meine Nächsten?“

In ihrem Regiedebüt „Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr...“ lässt uns die aus Italien stammende Schauspielerin Valeria Bruni Tedeschi an einer Selbstfindung teilhaben, die untypisch und zugleich typisch ist für unsere Epoche. In ihrem Film, dessen Parallelen zum tatsächlichen Leben von Valeria unübersehbar sind, zeichnet sie ein Portrait von Federica, einer Tochter aus reichem Hause. Federica hat bislang als ewige Jugendliche gelebt, frei von Verpflichtungen, ohne sich definitiv einzulassen. Doch nun hat sie ein Problem, denn der immense Reichtum ihrer Familie lässt tiefe Schuldgefühle in ihr entstehen.

Von dieser inneren Unruhe getrieben, bewegt sie sich im Jaguar quer durch Paris. Ihre Eckpunkte sind das vornehme 16. Arrondissement, in dem sie wohnt, das proletarische Belleville, dem Quartier ihres Freundes, und das Krankenhaus im Herzen der Stadt, in dem ihr Vater im Sterben liegt. Und so, wie sie sich räumlich zwischen den Extremen bewegt, steht sie auch emotional zwischen allen: der penetrant optimistischen Mutter, der psychisch erstarrten Schwester, dem Vater, dessen Liebling sie immer war, und den Männern, die Forderungen an sie stellen.

Valeria Bruni Tedeschi steht beispielhaft für das junge französische Kino ihrer Generation, das seit den frühen 90er Jahren das Autorenkino Frankreichs reformiert hat. Zugleich beweist sie mit kleinen Zitaten, dass sie die Filmkultur ihrer Wahlheimat gut kennt.

Am Ende findet Federica keine Antworten auf ihre Fragen, aber eine von Humor geprägte entspannte Haltung zum Leben und zum Sterben. Und damit geht der Film uns alle an, nicht nur die Vertreter der Erbengeneration.


110 Min.

Elephant

Drama, USA 2003, Regie: Gus Van Sant, FSK ab 12 Jahren, 81 Min. Ein Tag an einer ganz normalen US-Highschool: Es dreht sich alles um Unterricht, Freunde, Klatsch und Tratsch, Klassenarbeiten, Sport und Gewalt. Für jeden bedeutet die Schule etwas anderes , Stress, Langeweile, Geborgenheit, Inspiration, Pflicht oder Gewalt.

Im Lauf seiner Karriere von MALA NOCHE und MY OWN PRIVATE IDAHO über GOOD WILL HUNTING bis FINDING FORRESTER hat Van Sant sich immer wieder damit beschäftigt, was es bedeutet, jung zu sein, seinen Platz in der Welt zu suchen und eine Identität zu finden, die für einen stimmt. Mit ELEPHANT verlegt Van Sant seine
Forschungen auf ein neues Terrain und arbeitet mit echten High-School-Schülerinnen und -Schülern, um Teenager in der unbeständigen Welt von heute zu porträtieren. ELEPHANT spielt an einem gewöhnlichen Schultag mit Unterricht, Football, Getratsche und gemeinsamem Abhängen. Der Film beobachtet das Kommen und Gehen seiner Figuren mit sanfter nahezu poetsicher Distanz Jede Schülerin und jeder Schüler, die wir kennen lernen, erlebt die High School anders – als anregend, angenehm, traumatisch, einsam, hart.
Es ist ein schöner Herbsttag. Eli, der zu Fuss in die Schule unterwegs ist, überredet im Park ein Punk- Pärchen, für ein paar Fotos zu posieren. Nate trifft nach dem Football-Training seine Freundin Carrie zum Mittagessen. John hinterlegt im Rektorat die Autoschlüssel seines Vaters, damit sein Bruder sie dort abholen kann. In der Cafeteria tratschen Brittany, Jordan und Nicole und beklagen sich über das Geschnüffel ihrer Mütter. Michelle rast in die Bibliothek, während Eli im Korridor ein paar Fotos von John knipst. John geht hinaus auf den Rasen, wo er den Weg von Alex und Eric kreuzt. Es könnte ein ganz gewöhnlicher Tag an einer High-School werden.

Elisabeth Kübler-Ross

Schweiz, USA 2002, 98 min, Regie: Stefan Haupt. Irgendwann, ja irgendwann da fasste sie den Entschluss, Sterbende auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Sie, Elisabeth Kübler-Ross, 1926 in Zürich geboren, Medizinstudium, 1958 wegen ihres Mannes in die USA übergesiedelt. Sie, die sie 1969 mit ihrem späteren Bestseller "On Death and Dying" weltweit für Furore sorgte, als Ärztin, Wissenschaftlerin und Autorin das Sujet Sterbebegleitung überhaupt erst gesellschaftlich thematisierte, Workshops und Vorträge in aller Welt abhielt und mit insgesamt 23 Ehrendoktortiteln gewürdigt wurde. Die aber auch heftigen Angriffen ausgesetzt war, als Esoterikerin abgestempelt und ob ihrer Theorien angefeindet wurde.

Stefan Haupt beleuchtet dieses Für und Wider, er interviewt die Schwestern der prominenten Frau, stellt Archivmaterial neben jene Gespräche, die er mit der 76-Jährigen in ihrem Haus führte, fernab der Zivilisation in der Wüste Arizonas, einsam, verlassen auch. Dort wartet Elisabeth Kübler-Ross auf ihren eigenen Tod, gezeichnet von Schlaganfällen und eingeschränkter Beweglichkeit. Sie ist nunmehr selbst mit jenem Sterben, jener Endlichkeit konfrontiert, mit der sie sich ein Leben lang bei anderen Menschen beschäftigt hat.

Elisabeth Kübler-Ross hat sich verdient gemacht um die Enttabuisierung des Todes und des schwierigen, schmerzhaften Umgangs mit ihm. Sie hat gewissermaßen Pionierarbeit geleistet. Ohne sie wäre wohl die junge internationale Hospizbewegung nur schwer vorstellbar, gäbe es vielleicht immer noch keine Sterbebegleitung, Hospizeinrichtungen, auch nicht in Deutschland. In ihren zahllosen Büchern hat sie Interviews mit Sterbenden publiziert, hat darin den Tod in drei Phasen eingeteilt und das Sterben als "Übergang" bezeichnet:

"Der körperliche Tod des Menschen ist mit dem Geschehen identisch, wie wir es bei dem Heraustreten des Schmetterlings aus dem Kokon sehen können". Ein Geschehen, vor dem der Mensch keine Angst haben müsse, denn "sobald man diesen Durchgang oder Übergang durch- oder überschritten hat, strahlt einem an dessen Ende ein Licht entgegen. Und dieses Licht ist weißer als weiß, ganz hell." Kübler-Ross stützt sich in ihren Todesanalysen und -Beschreibungen auf hunderte erzählter Erlebnisse von Menschen, die bereits im Koma lagen und noch einmal zurückkamen. Stefan Haupts wichtiger, wunderbarer Film mag auf seine Weise mit dazu beitragen, dass über die Hospizbewegung, Sterbebegleitung und den Tod an sich mehr gesprochen wird. Ohne Berührungsängste.

"Sterben ist nur ein Umziehen in ein schöneres Haus" hat sie einmal gesagt. Es gibt schmerzliche Situationen im Leben, da will man Elisabeth Kübler-Ross ohne Wenn und Aber zustimmen, hoffend, bangend, und ganz feste daran glaubend...

Elling
Norwegen 2001. Für den OSCAR als bester ausländ. Film nominiert. Warmherzige, wie skurrile Komödie a la „Rainman" über den unselbständigen und ängstlichen Elling und seinen liebenswert-rauhbeinigen Freund Kjell. Nach zwei Jahren in einer Anstalt werden die beiden „Jungs" ins echte Leben entlassen. Dort zurechtzukommen, entpuppt sich als gar nicht so leichtes Unterfangen, was wiederum den Zuschauer herzlich, aber nicht hämisch mitlachen läßt. Als plötzlich eine Frau in die Wohnung der beiden torkelt, gilt es, die Hemmungen zu überwinden und das Abenteuer Leben frontal anzupacken ... Publikumspreise zuhauf auf mehreren Festivals

 

 

 

 

 

El ultimo tren
von Diego Arsuaga

Argentinien, Spanien, Uruguay 2002, 35mm, Farbe, 1:1,85, 93 Min, spanische OF m. deutschen UT - mit Héctor Alterio, Federico Luppi, Pepe Soriano, Gastón Pauls, Balaram Dinard
Publikumspreis Toulouse Filmfestival 2003 / Darstellerpreis Film Festival San Valladolid 2002 / GOYA für den besten ausländischen Film in spanischer Sprache 2002, FIPRESCI Preis Taormina Film Festival 2003

Publikumspreis Toulouse Filmfestival 2003 / Darstellerpreis Film Festival San Valladolid 2002 / GOYA für den besten ausländischen Film in spanischer Sprache 2002, FIPRESCI Preis Taormina Film Festival 2003 

Eine großes Hollywood-Studio hat für ein neues Filmprojekt eine historische Lokomotive aus Uruguay gekauft. Für einige Uruguayer ist dies ein Anlass besonderer Freude– die Mitglieder der Friends of the Rails Association aber sind nicht gerade erfreut über den Verkauf. Drei Veteranen der Association beschließen, die Lokomotive aus dem 19. Jahrhundert vor dem Verkauf in die USA zu „retten“. Mit dem Schlachtruf „Unser nationales Erbe steht nicht zum Verkauf“ entführen sie den Zug und reisen entlang der alten, längst verlassenen Bahnlinien Uruguays. Das zieht eine Reihe abenteuerlicher Ereignisse nach sich. Von den Behörden verfolgt, erlangen die Vier aber die Unterstützung der Menschen ihres Landes. Menschen, die seit der Stilllegung der Bahnlinie in einer Art Isolation leben. Für sie bedeutet der ungleiche Kampf um die Lokomotive ein Zeichen der Hoffnung

Emil und die Detektive

Emil (Tobias Retzlaff) ist verzweifelt. Da sein allein erziehender Vater Knut Tischbein (Kai Wiesinger) nach einem Autounfall im Krankenhaus liegt, soll er eigentlich zwei unbeschwerte Ferienwochen bei der Pastorin Hummel (Maria Schrader) und deren Sohn Gustav (David Klock) in Berlin verbringen. Doch auf der Zugfahrt in die Hauptstadt werden ihm von dem zwielichtigen Max Grundeis (Jürgen Vogel) seine gesamten Ersparnisse, immerhin 1500 DM, gestohlen. Wie soll er im Großstadtdschungel nur das Geld zurückbekommen? Zum Glück trifft Emil mit der frechen Göre Pony Hütchen (Anja Sommavilla) schon bald ein Mädchen, das sich bestens in Berlin auskennt. Gemeinsam mit all ihren Freunden machen sich Pony und Emil auf die Suche nach dem dreisten Dieb... 

 

Ende August, Anfang September


Mit Untertiteln. Übergänge, Verwandlungen, Abschiede, neue Anfänge. Ein Monat hört auf, ein anderer fängt an, aber plötzlich, ohne dass man genau sagen kann, wann, hat eine neue Jahreszeit begonnen. Olivier Assayas neuer Film handelt von den Ereignissen um eine Gruppe von Freunden, von Adrien, der sterben wird, von seinem Freund, der sich gerade getrennt hat, und von Jenny, in die er sich verliebt hat. Assayas hat diese Geschichten verhalten inszeniert und dadurch faszinierende Lösungen erreicht. Ein Film zum Hinsehen über die wirklichen Geschichten des Lebens. Fr 1998 

 

Enigma - das Geheimnis
GB 2001. Regie: Michael Apted. 118 min. Mit Kate Winslet. In der Tradition von Hitchcocks frühen Suspense-Klassikern erzählte spannende Spionagegschichte und Romanze. Im März 1943 muss Tom Jericho den neuen Code der deutschen U-Boote knacken. Gleichzeitig wird seine verschwundene Geliebte verdächtigt, eine deutsche Agentin zu sein. Vorzüglich besetzt und stimmig in der Milieuzeichnung zielt dieser Film auf ein anspruchsvolles Publikum. Ab 12 J.

Die Entdeckung des Himmels

Niederlande 2001, Darsteller: Stephen Fry,  Jeroen Krabbé, Neil Newbon Regie: Jeroen Krabbé FSK: ab 12 Länge: 132 Min.Gott will nicht länger zusehen, wie die Menschheit jenen Bund missachtet, den Er einst mit Moses in den Zehn Geboten eingegangen ist. Also sollen die Engel einen himmlischen Boten zur Erde schicken, dessen Auftrag es ist, die Gebotstafeln in den Himmel zurück zu holen. Auf der Erde verlieben sich indes die beiden Freunde Onno (Stephen Fry) und Max (Greg Wise) in Ana (Flora Montgomery). Es entsteht eine Dreiecksgeschichte, aus der Anas Sohn Quinten (Neil Newbon) hervorgeht. Wer der Vater des Jungen ist, bleibt ungeklärt. Quinten ist nämlich der "Auserwählte", der Gottes Auftrag erfüllen soll... 
Erzählt wird die Geschichte einer Freundschaft und einer turbulenten Dreiecksgeschichte vor dem Hintergrund einer „himmlischen" Verführung. Ist die Liebe zwischen Max, Ada und Onno Zufall? Alle drei sind auf eigenartige Weise miteinander verstrickt, schicksalhaft miteinander verbunden und offensichtlich Spielball eines teuflischen und göttlichen Plans. Gott will seine Gesetzestafeln zurück, weil er mit der Menschheit unzufrieden ist. Er hat sie aufgegeben. Für diese Aufgabe hat er Quinten ausgesucht, einen besonderen Menschen. Er ist der Sohn von Ada, der schönen Pianistin, in die sich erst Max und dann Onno verlieben und die beide mit ihr schlafen, in derselben Nacht, auf Kuba ...

Ernst sein ist alles

Oscar Wildes Bühnen-Komödie "Ernst sein ist alles" wurde von Oliver Parker ("Ein perfekter Ehemann") leicht, geistreich und witzig auf die Leinwand gebracht. Algernon Moncrieff (Rupert Everett) und Jack Worthing (Colin Firth) sind grundsätzlich verschiedene Typen: Der vornehm steife Jack flieht sein furchtbar eintöniges Landleben unter dem Vorwand, sich um seinen zügellosen Bruder Ernst zu kümmern. "Algy" nutzt die Ausrede eines schwer kranken und ebenso erfundenen Freundes Bunbury auf dem Lande, um sich immer wieder dem Lotterleben und hartnäckigen Schuldeneintreibern zu entziehen. Doch Algy und Jack haben in den gleichen Stadt-Clubs Spaß und verbrüdern sich in den Bemühungen Jacks, Algys Cousine Gwendolen (Frances O'Connor) zu umwerben. Dabei bedient sich der Land-Lord Jack seines Stadt-Pseudonyms Ernst. Auch Algy nimmt kurz darauf diesen Namen an und umschwärmt bei Jack zuhause dessen Mündel Cecily Cardew (Reese Witherspoon).

Richtig in Schwung kommt die Verwechselungskomödie als Jacks Verlobte Gwendolen zum Landgut kommt, um ihren Ernst zu suchen. Sie trifft auf verliebte Cicily, die Ernst gerade ihr Herz geschenkt hat - dass es sich um zwei unterschiedliche Betrüger handelt wissen vorerst nur wir. Die Situation ist bald boulevard-mäßig verwickelt, Augen blitzen, der geschliffene Wortwitz trifft ins Schwarze und trotz aller Kapriolen, bringt die romantische Komödie eine elegante Punktlandung zustande.

 

Es geschah am hellichten Tag
Erinnern Sie sich an die Verfilmung des gleichen Stoffes mit Heinz Rühmann und Gert Fröbe? An die Tankstelle irgendwo an einer Nebenstraße in der Schweiz? An die hohen Bäume, die Puppe im Wald und die Handschuhe des Mörders? Bei uns gibt es ein Wiedersehen auf der großen Leinwand. Der Kommissar Mattei veruscht einen Mörder zu finden. Die polizei hat ein rasches Opfer, doch Mattei glaubt nicht an die Lösung. Der Fall wird bei ihn zur Besessenheit. Er mietet eine Tankstelle und nimmt eine Frau mit kleinem Kind als Köder auf. Eines tages wird der große schwarze Mann kommen ... ( Bei uns zusammen mit der Neuverfilmung des Dürrenmatt-Stückes mit Jack Nicholson - Das Versprechen )

Die Ewigkeit und ein Tag

(MIA EONIOTITA KE MIA MERA, Griechenland, Italien, Frankreich 1999) Darsteller: Bruno Ganz, Isabelle Renauld, Achileas Skevis Regie: Theo Angelopoulos. Der Dichter Alexander ist sehr schwer krank. Die Fahrt ins Krankenhaus wird vermutlich seine letzte sein. Doch auf dem Weg befreit er einen albanischen Flüchtlingsjungen. Er will ihn von der Schlepperbande zurück zu seiner Großmutter über die Grenze bringen. Gemeinsam mit dem Jungen findet er wieder Spaß am Leben.
Der Gewinner der Goldenen Palme in Cannes schafft es, die letzte Reise des Hauptakteurs in wunderschönen Bildern darzustellen. Dabei wirken die Szenen wie ein intensives Nachdenken über die Endlichkeit des Seins.

Extreme sports movie

USA 2001, Sport-Doku, Die Top-Könner des Extrem- und Funsports wie Sunny Garcia, Rob Marchado, Björn Dunkerbeck, Francisco Goya, Laird Hamilton, Robby Naish zeigen ihre besten Stunts. Snowboard-, Skateboard-, Base Jumping-, Kite Surfing- und vieler anderer Extremsport-Szenen sind zu sehen. Dazu zwei neue Weltrekorde: Ein Freestyle Skijump mit 4 Salti und 4 Twists in einem Sprung sowie im Basejump 41 Sekunden (!) freier Fall von Dave Barlia.