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15.-22.9. Europäische Woche der Mobilität
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Kubanisch reisen Kuba 1999, Regie: Juan Carlos Tabio, 116 min. Im öffentlicher Nahverkerhr auf Kuba erreichen entweder kein oder nur überfüllte Busse die Station. Die Reisenden stehen sich bei ihrer Warterei die Beine in den Bauch. Während der Stationschef vergeblich versucht, die Wracks zu reparieren, vertreiben sich die Passagiere die Zeit. Aus unverbindlichen Plaudereien entstehen flüchtige Beziehungen, die sich - kaum geht die Reise weiter - wie Träume verflüchtigen. An nur einem Ort gedrehte Komödie, die amüsant das kubanische Lebensgefühl feiert. Vergnüglich ergänzt Regisseur Juan Carlos Tabío das heitere Treiben der Figuren durch surrealistische Details. Trotz charmanten Lokalkolorits entstand ein universelles Ensemblevergnügen |
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TGV-Express Senegal/Frankreich 1998, 88 min. Rambo (Oumar Diop Makena) ist der stolze Besitzer eines rostzerfressenen Reisebusses, der nur deshalb nicht in seine Einzelteile zerfällt, weil er mit Kaugummis zusammengeklebt wurde. Mit dem TGV, wie Rambo ihn liebevoll nennt, verdient er seinen Lebensunterhalt, indem er Fahrgäste kreuz und quer durch Savanne und Regenwald kutschiert. Als sich ein Grenzkonflikt in Guinea anbahnt, sieht Rambo seine Existenz bedroht, da die Passagiere ausbleiben. Doch so eine Lappalie kann Rambos gute Laune nicht verderben. Flinke und ungemein kurzweilige Actionkomödie aus Afrika (!), die dank provokantem Charme ein echter Geheimtipp ist! |
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Zugvögel Deutschland 1998, 83 min, Regie: Peter Lichtenfeld. Eigentlich ist es ja nicht nur eine, sondern gleich mehrere originelle Geschichten, die dem Zuschauer erzählt werden: die Odyssee zu einem Fahrplanwettbewerb, der ausgerechnet an einem der entlegendsten Orte Europas stattfindet; die Erzählung über die aufkeimende Liebe des schüchternen Hannes und der abgeklärten Sirpa; ein Kriminalstück über den Mord an Hannes Chef sowie weitere kleine Geschichten, die Hannes auf seiner langen Zugfahrt erlebt; alles vereint vor der Kulisse der nordfinnischen Wildnis, untermalt von stimmiger Hintergrundmusik. Wunderbar ist das Spiel von Joachim Kròl, der dem schrägen Zug-Vogel Hannes trotz seiner Marotten Wirklichkeitsnähe einhauchen kann, so dass wir alle uns fragen: ist es nicht eine ganz natürliche Sache, ohne weiteres die schnellste Verbindung von London nach Sewastopol zu wissen? |
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Tati´s Schützenfest Fr 1949. Regie und Hauotdarsteller: Jacques Tati. Die Leistungen und Visionen dieses Regisseurs wurden erst vor kurzem wieder in der SZ gewürdigt. In seinem ersten Langfilm schildert er die Abenetuer des Postboten Francois, dem die amerikanische Geschwindigkeit aufgeschwatztw erden soll, obwohl das Traditionelle und Gediegene doch viel besser zu ihm passt. Ein Film, der immer wieder Besucher jeden Alters zum Lachen bringt - und ein wenig zum Nachdenken. |