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Musik
im Dokumentar- (Spiel-) film Wim Wenders hat vor zwei Jahren diese Gattung auch für eine größeres Publikum zugänglich gemacht. Anlässlich seines neuesten Films „BAP - Viel passiert" und „Moro no Brasil", die wir noch zeigen werden, möchten wir ein paar der mitreißendsten Musikrichtungen im Film wiederholen. |
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El accordeon del diablo |
Kolumbien 1998. Ein fast vergessener Meister des Akkordeonspieles wird hier noch einmal aus der Vergessenheit geholt. Seine Kompositionen gehören unauslöschlich zu seinem Heimatland. OmU | |
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Buena Vista Social Club |
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Die alten Herren des kubanischen Son treten hier noch einmal auf und lösten durch ihre mitreissende Musik eine Welle der Begeisterung für lateinamerikanische Musik aus. In der Film- und Musikbegleitung Ry Cooder . OmU |
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Flamenco |
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Carlos Saura, der sich nach seinen sozialkritischen Filmen zur Franco-Zeit der Auseinandersetzung mit der Folklore („Carmen") zuwandte, schuf hier einen Film voller Musik, Stolz und Farbe. |
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Moro no Brasil |
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Regie: Mika Kaurismäki. Auf einer 4000 km langen Entdeckungsreise durch Brasilien taucht er in die überbordende musikalische Vielfalt des Landes ein, trifft Musiker, Sänger und Tänzer der unterschiedlichsten Stilrichtungen jenseits von Samba und Bossa Nova. Kaurismäki läßt diesen Reichtum für sich sprechen - durch die Erzählungen der Menschen, iihre verblüffend gegensätzlichen Musikstile und vor allem durch die Texte. „In Brasilien scheint die Volksmusik wirklich etwas mit dem Volk und dem Leben und dem Fühlen des Volkes zu tun zu haben. Kaurismäki findet dafür die bizarrsten und schönsten Beispiele. Wer Ohren hat zu hören, sollte sich den Film unbedingt ansehen."(Presse) |
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Tango lesson |
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Gb, Fr/Arg 1997. OmU. Regie: Sally Potter. Außergewöhnlicher Tanzfilm, der den Tango als Kampf der Geschlechter in den Mittelpunkt rückt und dabei eine unvergessliche Musikunterma lung hat, die wir immer wieder gerne auflegen: Während einer Schaffenskrise beschließt Regisseurin Sally, Tango zu lernen. Sie engagiert den argentinischen Tänzer Pablo. Eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Als Sally Pablo zum Filmstar machen will, erfährt die Beziehung eine entscheidende Wende. Von nun an muss sich der Vollblut-Südamerikaner mit einer neuen Rolle auseinandersetzen: Jetzt führt die Frau. |
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Lisbon story |
D 1995. Regie: Wim Wenders. Seine Ode an die Kulturhaupt-stadt Europas 1994 ist zugleich eine erste Begegnung mit der melancholisch-sehnsüchtigen Musik des Fado, kongenial dargeboten von der Gruppe „Madredeus", die erst kürzlich wieder in München mit großem Erfolg aufgetreten ist. Folgerichtig verliebt sich der Toningenieur Philip Winter ( Rüdiger Vogler, seit „Im Lauf der Zeit" häufiger Begleiter Wenders-scher Filme ) , der dem Filmemacher Friedrich Monroe Hilfe leisten soll - auch in die Sängerin Teresa, streift durch Lissa-bon, lernt Manoel de Oliveira kennen, der heute 93-jährig immer noch Filme macht, und begleitet eine Bande von Gangstern auf ihren Streifzügen durch die Straßen der Stadt. | |
| Viel passiert - der BAP- Film | D 2002. Regie: Wim Wenders. Film über den erfolgreichen deutschen Rockmusiker Wolfgang Niedecken. Entstanden ist ein Rock´n´ Roll-Film, der sich allen Konventionen entzieht. Mit einer Kollage aus aktuellen Konzertaufnahmen und seltenen Archivbildern, angereichert mit Niedeckens einzigartigen Texten, Kommentaren und Gastauftritten von Wolf Biermann und Joachim Krol entsteht das faszinierende Porträt einer Band, die auch nach zwei Jahrzehnten „Kölsch Rock" immer noch an der Spitze steht. | ![]() |
| Der Traum ist aus - Die Erben der Scherben | D 2001. Regie: Christoph Schuch. Dokumentarfilm über Rio Reiser und TON STEINE SCHERBEN, ihren Mythos, ihren bis heute wirksamen Einfluss, vor allem aber über die Frage, was aus ihren Träumen von Landkommune, etc. geblieben ist. Wichtig und spannend als Kapitel deutscher Mentalität und (Musik-)Geschichte. | ![]() |
| Bob Marley - Live in concert | D 1998. Hauptsächlich aus Konzertmitschnitten beim Sunplash-Festival 1979 mit den Wailers auf der letzten „Uprising"-Tour montierte Doku über den König des Reggae, der auch eine Kultur prägte. 85 min. | ![]() |