Auf dem Weg in die künstliche Welt?

Auch die jüngsten Ereignisse verstärken nur die Fragen nach der Zukunft. In den letzten Jahren haben wir uns immer weiter von der „natürlichen" Welt entfernt. Wie Gott wollen die Menschen ihre neue eigene Welt schaffen, egal ob in der Umgebung mit ihren Sicherheitssystemen oder ob beim Menschen, der ja - wie bekannt - ziemlich unvollkommen - aber menschlich! - existiert. Im Film werden die Visionen zu Bildern. Sie geben genug Anlass zu wichtigen Diskussionen .

1-10.10.

A.I. - Künstliche Intelligenz
Regie: Steven Spielberg nach der Vorlage von Stanley Kubrick. In einer unbestimmten Zeit nach der Polschmelze nimmt eine Familie einen künstlichen Jungen auf. Er ist auf die Mutter programmiert, doch kommt mit den „orga"-nischen Menschen in Konflikt. Das „Kind" wird von seiner Mutter ausgesetzt. Es hat nur noch den Wunsch, Mensch zu werden. Nach einer Voraussage kann er es durch die Verbindung von Fktion und Märchen, hier: Pinocchio, dies schaffen. Doch es werden noch Jahrhunderte und viele Abenteuer vergehen, bis es ihm gelingt. „E.T." und die Fragestellungen eines Kubricks. 145 min.

11.-17.10.

Gattaca
USA 1997. Regie Andrew Nichol, mit Ethan Hawke und Uma Thurman. Nachdenklicher Science-Fiction-Film klassischer pessimistischer Prägung. Nur wer über eine perfekte DNS-Struktur verfügt, hat in der nahen Zukunft eine Chance auf gesellschaftliche Anerkennung. Um Astronaut zu werden, übernimmt Vincent die Identität des verkrüppelten Olympioniken Jerome. Als aber ein Mord geschieht, wird er zum Hauptverdächtigen. Raffinierter Thriller mit überwältigenden Bildern

18.-24.10.

Der Blade Runner

USA 1982. Regie: Ridley Scott. Geniale Vision der Zukunft, die ind er Frage endet, ob „künstliche" Menschen nicht die „besseren" Menschen sind. Ein Spezialdetektiv (Harrison Ford) muss in einer gigantischen Großstadt des Jahres 2019 vier künstliche Menschen ausfindig machen. Dabei verliebt er sich in eine dieser „Replkanten" und muss seine Arbeit, aber auch die „Errungenschaften der Gesellschaft" hinterfragen. Stilsichere Mischung aus Noir-Thriller und Zukunftsalptraum. Harrison Ford in einer seiner vieleicht besten Rollen

25.10.-31.10.

2001 - Odyssee im Weltraum

Kubricks Meisterwerk aus dem Jahre 1968. Ein Raumschiff ist drei Jahre unterwegs. Die Besatzung ist teilweise eingefroren. Die beiden Astronauten richten ihre Arbeit nach den Anweisungen ihres Computers HAL aus. Als er die Macht übernehmen will, beginnt eine damals unglaubliche Reise ins All und in eine ungewisse, nicht erklärbare Zukunft. Musik: Györgi Ligeti. Wie immer bei Kubrick erschließt sich der Film erst bei mehrmaligem Sehen.