| Kino Breitwand gegen Gewalt | ||
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Filmgeschichten von Toleranz und Intoleranz, Mitläufern und Standhaften, Wegsehen und Handeln, Angst und Zivilcourage Filme
zum Diskutieren von folgenden Themen:' |
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| Filme
liefern Vorbilder. Filme liefern Gefühle. Filme liefern Informationen.
Das Projekt „Kino gegen Gewalt" knüpft hier an: Im Kino
diskutieren, sich mit Filmen, ihren offenen und verborgenen Botschaften
auseinandersetzen, Helden kritisieren, aus den Geschichten lernen, die
Wirklichkeit mit ihrem Bild vergleichen, die eigene Erfahrung mit der
Filmerfahrung konfrontieren und erkennen, wie das Gefühl im dunklen
Saal erzeugt wird.
Film fasziniert und liefert mit seinen Bildern zugleich Muster. Diesen Ort zu besetzen, die Muster zu diskutieren, Wissen über den Film zu vermitteln, die Diskussion über das Thema anzuregen, ist Ziel dieser Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem INSTITUT FÜR KINO und der Bundeszentrale für politische Bildung entstanden ist. |
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Termine: 15.11.: 21.45 Gloomy sunday Zu diesen
speziell zusammen- gestellten Filmen zeigen wie aus aktuellem Anlass zu
Punkt 2: 15./19./20.11 17.45, 18.11. 14 h,21.11.:19.45 Anfang Dezember: Zeit der trunkenen Pferde
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Gloomy sunday D 1999. Regie: Rolf Schübel. Das Lied vom traurigen Sonntag. Mit Joachim Krol. Ein hervorragender Film über eine außergewöhnliche Liebesgeschichte zu dritt im Budapest der späten 30-er Jahre zwischen einem Restaurantbesitzer, seinem jüdischen Pianisten und ihrer wunderschönen Geliebten. Der Deutsche Hans macht ihr einen Antrag, dessen Antwort bis in die Gegenwart schwerwiegende Folgen hat. Kindertransport Kurz vor Ende des 2.Weltkriegs nimmt Großbritannien 10.000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich und Tschechien auf und bewahrt sie damit vor dem Tod im KZ, den die meisten ihrer Verwandten erleiden müssen. Die Kinder, in der Hoffnung, dass ihre Eltern bald nachkommen würden, wurden in Züge gesetzt und von fremden Familien adoptiert. Berührende Dokumentation Zug des Lebens Fr 1998. Die jüdische Bevölkerung eines rumänischen Dorfs will der drohenden Deportation durch die Deutschen dadurch entgehen, dass sie sich selbst einen Eisenbahnzug organisiert und den Verfolgern die Deportation vorspielt. Zu diesem Zweck steckt sich eine durch den Rabbi bestimmte Gruppe in deutsche Uniformen, während die andern die Rolle der Opfer übernehmen - in der Hoffnung, auf diese Weise nach Palästina zu entkommen. Hasenjagd D 1994, Regie Andreas Gruber. Winter 1944/45. Etwa 150 von 500 sowjetischen Offizieren gelingt die Flucht aus dem KZ Mauthausen in die umliegenden Wälder. Die Bevölkerung wird aufgerufen, bei der Jagd nach ihnen mitzuhelfen. Nur zwei finden bei einer Familie Unterschlupf. Life according to Agfa Regie: Assi Dayan, Israel 1990, OmU. Eine Bar in Jerusalem, die Besitzerin und ihr Mann; ein Mädchen, das Fotos des Tages schießt; ihr Liebhaber; israelitische Soldaten und Fundamentalisten; betrunkene Araber; sowie ein melancholischer Pianist, der alles mit den richtigen Texten begleitet. Bilder in Schwarz-Weiß, Musik von Leonard Cohen zur Zeitlupe, am Ende.... keiner faxt mehr das Meer ... Vor dem Regen Wie entsteht Krieg? was hat der Balkan mit uns zu tun? wie gehen wir mit dem einstigen Nachbarn um? Ein Fotograph kehrt aus London in sein Heimatdorf an der Grenze zwischen Christen und Muslimen zurück. Was geschieht dort? In dem Kloster über dem Meer? Zwischen den Linien? was geschieht in London? in einem Restaurant? Durch die hervorragende Drehbuchkonstruktion unbedingt sehenswert. Sieger Venedig 1995 (8.-13.11. 20 Uhr) Der KreisIran 2000, Regie: Jafar Panahi, Gewinner der Filmfestspiele von Venedig 2000. In beinahe dokumentarisch wirkenden Szenen wird das alltägliche, einem Gefängnis gleichende Leben von acht Frauen im Land der Mullahs geschildert. Geschichten, die ineinander übergehen und ungewohnt deutlich und ohne die sonst gewohnte Metaphorik die eine Geschichte der Unfreiheit erzählen: Eine Frau hat ein unerwünschtes Mädchen geboren... Eine unverheiratete Frau ist schwanger von einem Exekutierten ...Eine Frau verheimlicht ihrem Mann, dass sie im Gefängnis war ... Eine Mutter setzt ihr Kind aus ... eine Prostituierte wird verhaftet, während ihr Freier unbehelligt bleibt .. „Ich habe Angst, herauszufinden, dass dein Paradies gar keines ist." ... Im Iran war dieser Film bis zu seiner Auszeichnung in Venedig verboten. |
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Programmänderungen vorbehalten, Schul- und Sondervorstellungen nach telefonischer Rücksprache jederzeit möglich Herrsching - Luitpoldstr. 5 – 08152/399610 --- Schloß Seefeld - Schloßhof 7 – 08152 – 981898 ---e-mail: kino-breitwand@t-online.de |
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