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Auftakt wird im Kino Breitwand Starnberg sein:
Mittwoch 28.4.:
Kurzfilmabend
Hier stellen Regisseure, die an verschiedenen Stationen ihres
Lebens im Filmgeschäft stehen, ihre Werke vor. Darunter ist ein
preisgekrönter ungarischer Film - siehe unsere Filmreihe über Ungarn -
sowie ein Werbetrailer und drei Kurzfilme. Wir sind glücklich darüber,
in einer anschließenden Diskussion mehrere Gäste präsentieren zu
können, die Regisseure von den Filmen, die Kameraleute und die
produzenten.
Florian Reimann: Trailer zu
EuroGames,
2 min. - www.eurogames.info , oder:
www.fr-entertainment.de
Ab ovo
Ferenc Cako, Hauptpreis in Cannes 1989, 10 min., Ferenz Cako absolvierte
1973 die Hochschule für Bildende Kunst in Budapest. Er arbeitete als
Grafiker, Maler und Animationskünstler lange Jahre im Budapester
Filmstudio „Pannonia". Seine Knetfiguren („Tóbiás", „Zénó")
haben Generationen von Kindern begeistert. Seine Technik der
Sandanimation, die er auch im Rahmen von Performances mit Musikbegleitung
vorführt, wird von Kameras direkt übertragen – und fasziniert das
Publikum in der ganzen Welt. Seit seiner Erschaffung
kämpft und liebt der Mensch...
Subways Moritz
Neumayr (Regie)Philipp Pfeifer (Kamera), Sebastian Noris (
Musik): 7 min.
Ein Mann sitzt in einer U-Bahnstation, als er plötzlich
bemerkt, dass er völlig alleine ist - niemand zu sehen. . Die
Dunkelheit und die absolute Stille beängstigen ihn.
"I was alone in this big icy hall of
stone. The silence was
unbearable... The blackness seemed to be alive."

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Anna,
20 min., ANNA handelt von einem jungen X, der voller Ängste ist
und den Glauben an die eigenen Möglichkeiten verloren hat. In
dieser Situation trifft X auf Anna. Annas Not lässt X erkennen,
welcher Weg für ihn bestimmt ist.
I only heard the continuing buzz of the
light above me. But where was the usual noise of the wagons,
crossing the station everyday ? I was nervous and time ran by.

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Fragile,
40 min., An einem Tag im September tritt eine Frau eine lange
Reise an. Sie besucht die Menschen, die sie liebt und verabschiedet
sich von ihnen. Ohne ihnen jedoch zu sagen, dass es lange
dauern kann, bis man sich wiedersehen wird.
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Lebewohl,
meine Konkubine
169 min., Regie: Chen
Kaige, China/Hongkong 1993, mit Leslie Cheung, Gong Li; Lebewohl, meine Konkubine besteht aus zwei Filmen, verwoben zu einem: die Geschichte einer Männerfreundschaft, die ein halbes Jahrhundert moderner chinesischer Geschichte überspannt, und ein Melodrama über das Leben hinter der Bühne der berühmten Pekingoper. Während der Zeit des Bürgerkriegs im Jahr 1924 wird der Knabe Dieyi in ein Internat für Bühnendarsteller gegeben. Die traditionelle Oper Chinas besetzt auch Frauenrollen mit Männern und so formt man den zarten, empfindsamen Dieyi in der Ausbildung zur weiblichen Bühnenfigur. Mit Härte verlangen ihm seine Lehrer die totale Aufgabe der männlichen Identität ab; sein bester Freund Xialou indes erlernt das Handwerk des Heldendarstellers. Schließlich werden die beiden Stars der Pekingoper Lebewohl meine Konkubine.
Japanische Besetzung, Nationalismus und Kommunismus, Gründung der Volksrepublik und Kulturrevolution bilden den politischen und sozialen Hintergrund der Erzählung. Dieyis Liebe zu seinem Freund wird durch dessen Heirat mit einer Prostituierten tief enttäuscht. Nach der Revolution von 1977 stehen die in Hassliebe verbundenen Schauspieler noch einmal gemeinsam auf der Bühne und vollenden ihr Stück mit letzter Konsequenz.
Chen Kaige inszeniert in seinem preisgekrönten Film (Goldene Palme, Cannes 1993) ein monumentales Geschichtsepos, ohne sich in der bombastischen Optik der Darstellung zu verlieren. Immer wieder kehrt er zur Intimität eines erotischen Kammerspiels zurück. Dabei gelingt ihm das Kunststück, die leidenschaftliche Verstrickung seiner Protagonisten als Spiegel des epochalen gesellschaftlichen Wandels ihrer Zeit vorzuführen. Auch formal ist Kaige ein Meister der Synthese: Die bewegliche Kamera steht im Kontrast zur Operndramaturgie, rasante Schnitte folgen auf den Zeitrhythmus der Bühne und Massenszenen wechseln mit individuellen Beobachtungen. Ein gewaltiger künstlerischer Kraftakt!
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30.4./
2.5. / 4.5.
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Mon
Oncle
Regie: Jacques Tati - Buch: Jacques Tati, Jean L'Hôte und Jacques Lagrange - Kamera: Jean Bourgoin - Darsteller: Jacques Tati, Jean-Pierre Zola, - 1958; 86 Minuten.
In einem indifferenten Neubauviertel unweit einer vergammelten französischen Altstadt ließ sich der Generaldirektor einer Plastikschlauch-Fabrik ein supermodernes Anwesen errichten. Das Garagentor, Türen und Küchengeräte: alles arbeitet vollautomatisch. Ungewohnt lange, ruhige Einstellungen in Zeitlupe wechseln mit hektischen Schnittfolgen, abrupten, assoziativen Szenenwechseln. Die Einrichtung ist so unpersönlich wie der sterile Garten. Wenn es klingelt, schaltet die putzwütige Frau des Hauses den Brunnen ein, bevor sie auf den Türöffner drückt. Das snobistische Ehepaar Arpel ist stolz auf die Errungenschaften, aber der Sohn Gérard fühlt sich in dieser perfekt funktionierenden Wohnmaschine nicht wohl und zieht es vor, Fußgängern und Autofahrern in der Altstadt Streiche zu spielen. Am liebsten ist er mit seinem schusselig-verschrobenen Onkel zusammen, der in der Dachwohnung eines uralten und mehrmals umgebauten Hauses wohnt.
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29.4./1.+2.+16.5.

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