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Filmland:
Italien |
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Die liparischen Inseln Kennen Sie die Vulkaninseln zwischen Neapel und Sizilien? Sie sind so schön, dass sie bereits mehrfach in italienischen Filmen auftauchten. 1950 fing ihren ganz eigenen Charaker Roberto Rosselini in Stromboli - Erde Gottes mit Ingrid Bergman ein. Er korrespondierte die Gewalten der Natur und schließlich die Eruption des Vulkans mit der Beziehung der beiden Protagonisten. In der Verfilmung des Antonio-Skarmeta-Romans Il postino - Der Postmann spielt Massimo Troisi einen Briefträger, der sich mit dem Literatur-Nobelpreisträger Pablo Neruda anfreundet. Erstaunlicherweise können beide voneinander lernen und sich befruchten. Der Film wurde auf Salinas gedreht. Massimo Troisis letzten Film zeigen wir im italienischen Original mit Untertiteln, genauso wie Nanni Morettis erstes Meisterwerk Liebes Tagebuch, in dem er im ersten Teil über Rom, Pasolini und die Architektur philosophiert, und im zweiten über den Verfall der Liparischen Inseln an den Tourismus. Sein Ton ist ironisch. liebevoll und ein wenig melancholisch. Ein Touristendampfer fährt vorbei und Moretti kickt auf einem asche-farbenen Fußballplatz den Ball, alleine und für sich ... (dazu noch einmal: Das Zimmer meines Sohnes). |
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Liebes
Tagebuch |
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Das
Zimmer meines Sohnes |
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Nicht
von dieser Welt |
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Der
Postmann |
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| Mery
per sempre + ragazzi fuori Engagiertes soziales Kino. In einem Gefängnis von Palermo sitzen jugendliche Straftäter ein. Ein neuer Lehrer soll sich um sie kümmern. Sie mögen ihn nicht. Ihr Leben ist vorgezeichnet. Aber ganz langsam kann das Vorgehen des Lehrers (Michele Placido) einige Veränderungen bewirken.Im zweiten Teil, wenn die Jungen wieder draußen sind (ragazzi fuori) wird sich weisen, wie ihr Leben weitergeht. Die Laiendarsteller sind besser als mancher Starschauspieler. Nicht nur aus diesem Grunde zeigen wir immer wieder diese beiden Filme. |
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Stromboli
- Erde Gottes |
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Gestohlene
Kinder |
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Wolf
Gaudlitz: |
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Kaos |
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Fellini
La strada |
Regie: Federico Fellini, Italien 1954, 102 min., mit Giulietta Masina und Anthony Quinn, Silberner Löwe von Venedig und viele weitere Preise. Gelsomina wird von dem rauhbeinigen, kraftstrotzenden Stra ßenkünstler Zampano gekauft und auf seine Tour mitgenommen. Die beiden fahren durch die Lande, begegnen einem Seilartisten und landen in einem Kloster. Zampano ist rauh und ungerecht, aber Gelsomina stellt ihm ihre Gutmütigkeit entgegen. Vielleicht liebt er sie ja doch. Fellinis Meisterwerk wurde dank der durch den Zusammenklang aller künstlerischen Faktoren erzielten Intensität zu einem der kaum übertroffenen Schätze der Filmgeschichte. |
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Lucchino Visconti
Tod in Venedig Rocco und seine Brüder |
Regie: Lucchino Visconti, 166 min. Die Witwe Rosaria zieht mit ihren Söhnen Rocco, Simone, Ciro und Lucca aus dem Süden nach Mailand, wo ihr fünfter Sohn, Vincenzo, den Brüdern Arbeit verschaffen soll. Aber Vincenzo kann nicht helfen und die Brüder müssen sich selbst bemühen. Simone wird Boxer und kommt mit dem Leben in der Stadt nicht zurecht. Seine „Braut" Nadia verliebt sich in den schüchternen, fast engelsgleichen Rocco (Alain Delon), der nur an das Glück der Familie denkt. Simone wird währenddessen immer haltloser. Rocco, der ein großer Boxer zu werden verspricht, opfert sein ganzes Leben und schließlich sogar seine Liebe für diesen Bruder auf. Ein gewaltiges und gewalttätiges Stück Sozialkritik und gleichzeitig das Drama der ungleichen Brüder Rocco und Simone. Sie scheitern in ihren Extremen und gleichzeitig verbinden sie sie. Einer der für mich großartigsten Filme, die je gedreht wurden (Matthias Helwig) |
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Michelangelo
Antonioni
Rote Wüste |
Regie: Michelangelo Antonioni. It/Fr 1964, 117 min, Goldener Löwe Venedig 1964. „Antonionis vierter Film mit Monica Vitti nimmt Themen und Motive früherer Filme auf, radikalisiert sie aber in neuen Formen. „Deserto rosso" handelt von einer Frau, die empfindlich auf die Unverträglichkeit der äußeren Wirklichkeit reagiert .. Anders als in den Filmen der vorausgegangenen Trilogie erlebt sie die abreißenden Verbindungen zwischen sich und der Welt der Männer als Realitätsverlust und physisches Leiden. Ihre Hysterie macht die Risse in der Wirklichkeit sicht bar."(Hanser-Filmlexikon) |
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Pier Paolo Pasolini
Medea |
Regie: Pier Paolo Pasolini. D/Fr/It 1969, 110 min, mit Maria Callas. „Es geht um den Konflikt zwischen der alten Religion und der atheistischen modernen Welt", hat Pasolini zu „Medea" erklärt, aber der antike Stoff lässt sich auch als Bruch zwischen der Dritten Welt und dem kolo-nialistischen Westen verstehen. Der Film erscheint zunächst fremd und hermetisch in seinem mythologischen Figurenspiel, aber er hat zugleich eine eigene faszinierende Sinnlichkeit und ist für manche zeitgemäße Interpretation offen. „Da sind Bilder von archaischer Wucht, von beeindruckender Schönheit, von umwerfender Fremdheit ... „Medea" ist der überzeugendste der post-neorealistischen Filme Pasolinis."(SZ) |
| Die Ahnungslosen | Regie: Ferzan Ozpetek („Ha-mam") 105 min. Die berührende und aufregende Geschichte einer jungen Frau, die nach dem Unfalltod ihres Mannes feststellt, dass er jahrelang ein Verhältnis hatte. Als sie ihm im berühmten quartiere ostiense von Rom nachspürt, entdeckt sie, dass es sich bei der Geliebten um einen schwulen jungen Mann handelt. Verwirrt entschließt sie sich, mehr über ihren Mann und sein zweites Leben zu erfahren. Dabei taucht sie in die Wohngemeinschaft voller schräger Typen ein und ist von ihr fasziniert. Langsam kommt sie sogar dem Geliebten ihres Mannes näher. Eine feine Doppelbödigkeit entsteht. Der Film von Ozpetek zeichnet sich vor allem durch seine Lebensfreude aus. „Gerade hier, in meinem Stadtviertel, in unmittelbarer Nachbarschaft zum mächtigen Gasometer und zum Großmarkt, zeichnen sich die Menschen durch überbordende Vitalität und durch eine große Warmherzigkeit aus", sagt der Regisseur. Genauso ist dieser Film mit Marghe-ser Welt") in der Hauptrolle. |
| Der letzte Kuss | |
| Italienisch für Anfänger | Regie: Lone Scherfig, Dänemark 2000, Silberner Bär Berlin 2001. 108 min. Wunderbarer, fröhlicher und nachdenklicher Dogma-Film um einen Italienischkurs als Kontaktbörse. Ein vitaler Kellner, ein schüchterner Hotelangestellter, ein milder Pfarrer, eine vereinsamte Friseuse, eine tollpatschige Verkäuferin und eine lebenslustige, italienische Küchenhilfe treffen sich zunächst zufällig, dann aus Interesse, Neugier und Liebe im Italienischkurs. Als der Lehrer einen Herzschlag kriegt, übernimmt der Kellner die Stunden und man kommt sich näher. Das Publikum, das „Brot und Tulpen" genoss, wird hier, wo Zärtlichkeit, Komik und Raffinesse herrschen, und herrliche Charaktere Hand in Hand gehen, seinen Spaß haben, zumal der schöne Schluss wieder in Venedig stattfindet.Ab 12 |